12. Oktober 2021 / 17:00 Uhr

Lok Leipzig muss zum Topspiel beim Chemnitzer FC ran - und die Pokal-Pleite abhaken

Lok Leipzig muss zum Topspiel beim Chemnitzer FC ran - und die Pokal-Pleite abhaken

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Almedin Civa (Lok Leipzig) tröstet seine Spieler nach der Sachenpokalpleite beim FSV Budissa Bautzen.
Abhaken und weitermachen heißt es nun für Lok Leipzigs Trainer Almedin Civa (mi.) und seine Jungs. © Florian Richter
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Nach der überragenden Liga-Serie folgte im Landespokal gegen Bautzen der herbe Dämpfer. Den gilt es beim CFC nun zu vergessen und alles besser zu machen.

Leipzig. Nach dem Landespokal startet die Regionalliga wieder voll durch. Am Mittwoch produziert Ostsport.TV für den Mitteldeutschen Rundfunk das Topspiel Chemnitzer FC gegen Lok Leipzig. Anstoß im Stadion an der Gellertstraße ist um 19 Uhr, MDR.de überträgt live. Lok will den Höhenflug in Liga vier fortsetzen – die Probstheidaer sind seit sechs Spielen ungeschlagen (fünf Siege, ein Unentschieden). Zudem will die Elf von Trainer Almedin Civa beweisen, dass der Pokal-K.o. in Bautzen nur ein Ausrutscher war.

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„Das Spiel gegen Chemnitz ist ein ganz anderer Wettbewerb. Pokal hat immer seine eigenen Gesetze, da entwickelt Budissa Bautzen ganz neue Kräfte, auch mit den Fans im Rücken“, ordnet Civas Co-Trainer Robert Weiße die Niederlage ein. Mit Blick auf das Duell in Chemnitz fordert er: „Wir müssen nach vorne schauen, indem wir zurückschauen: Was können wir eigentlich? Was haben wir die letzten Spiele gezeigt? Wir haben acht Spiele zu null gespielt, da müssen wir drauf aufbauen – und anknüpfen.“

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CFC-Co-Trainer Christian Tiffert warnt indes: „Auch wenn es kein Spiel Erster gegen Zweiter ist, ist das ein Kracher-Spiel, eines, das im Nordosten Strahlkraft hat. Lok hat nun einen Dämpfer bekommen. Ich glaube aber nicht, dass das so entscheidend ist. In der Liga hat die Mannschaft einen mega Lauf. Was sie die letzten Spiele gezeigt haben, war stark. Aber auch wir haben zuletzt zweimal gewonnen, Selbstvertrauen geholt. Mal schauen, ob wir das gegen einen richtig starken Gegner mitnehmen können.“ Tiffert lobt die Probstheidaer sehr: „Das ist eine in Zweikämpfen giftige Mannschaft, eine eingespielte, die sich punktuell gut verstärkt hat. Sie verteidigen gut, verfügen über ein spielstarkes Mittelfeld und haben vorne einen absoluten Knipser. Die Außenspieler sind schnell und mit Sascha Pfeffer haben sie einen cleveren Spieler, der die Räume gut erkennt.“