23. November 2019 / 15:45 Uhr

Lok Leipzig nur 2:2 gegen effektive Gäste aus Lichtenberg

Lok Leipzig nur 2:2 gegen effektive Gäste aus Lichtenberg

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
1. FC Lok Leipzig – SV Lichtenberg, Fussball Regionalliga.
Der 1. FC Lok Leipzig musste sich mit einem 2:2-Unentschieden gegen den SV Lichtenberg 47 begnügen. © Alexander Prautzsch
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Djamal Ziane sichert vor 2820 Fans mit seinen beiden Treffern, jeweils nach einem Eckball, den Probstheidaern einen Punkt. Reininger und Einsiedel trafen für Aufsteiger SV Lichtenberg 47. 

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Leipzig. Lok trifft nicht aus dem Spiel heraus – das ist die für den 1. FC Lokomotive Leipzig erste, bittere Erkenntnis dem 2:2 gegen den Aufsteiger SV Lichtenberg. bei dem die Probstheidaer Gastgeber Chancen auf Chancen kreieren und den Berlinern kaum Raum für Entfaltung geben, doch den Punktverlust nicht verhindern können.

JET*ZT Durchklicken: Die Bilder vom 2:2-Unentschieden des 1. FC Lok!*

1. FC Lokomotive Leipzig - SV Lichtenberg 47 (2:2) Zur Galerie
1. FC Lokomotive Leipzig - SV Lichtenberg 47 (2:2) ©
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Die Leipziger beginnen furios, nach nur 30 Sekunden weckt Matthias Steinborn die 2820 Zuschauer im Bruno-Plache-Stadion mit einem Pfostentreffer. Zehn Minuten später der Führungstor. Na klar, per Standard. Wie schon im Pokal gegen Plauen findet Paul Schinkes Eckball den Oberschenkel von Djamal Ziane. Ruht der Ball jedoch nicht, fehlt dem Aufstiegsaspiranten die Abgebrühtheit im Strafraum, das Glück und generell – Abschlüsse. Die wollte Wolf sehen und dafür weniger kompliziertes im Strafraum. Geboten bekommt er meist einen Querleger oder einen Chip zu viel. Und das Phrasenschwein weiß: Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft.

Sebastian Reiniger, Wikinger, Zehner und Innenverteidiger in einer Person, in der 17. und Philip Einsiedel in der 58. Minute schocken Lok mit den einzigen beiden Möglichkeiten der Gäste, die mit kargen zwei Schüssen zwei Tore erzielen, eine brutale Effizienz der Lichtenberger. Die Spielfreude der Heimmannschaft leidet jedoch nicht unter den Gegentreffer: Lok rennt an, wechselt mit Romario Hajrulla und Milan Senic offensiv, nur ein das sehnsüchtig erwartete Tor soll nicht gelingen. Doch zum Glück gibt es Standards, werden sich Wolf und sein sichtlich mitfiebernde Co-Trainer Nicky Adler gedacht haben, denn auf die kann sich die Probstheidaer zurzeit verlassen. Nach 69 gespielten Minuten wurschtelt sich Ziane erneut nach einer Ecke zum 2:2-Ausgleich und Endstand. Alle fünf Tore aus den letzten drei Partien wurden damit nach ruhendem Ball geschossen.

Die Stimmen um Spiel

Uwe Lehmann (Lichtenberg): "Loks herausragende Stärke sind Standardsituationen. Wenn du die ganze Woche dein Team drauf vorbereitest und dann das 1:0 nach einer Ecke kriegst, dann fragst du dich: Was habe ich eigentlich erzählt? Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen: sie haben es sehr gut gemacht und schöen Tore geschossen. Lok ist für mich einer der Favoriten auf den Staffelsieg."

Wolfgang Wolf (Lok Leipzig): "Wir sind eigentlich sehr gut reingekommen und dann frage ich mich: Was für einen Aufwand müssen wir betreiben, um ein Tor zu erzielen? Wir wussten, dass sie einer der stärksten Kontermannschaft der Liga ist, Zickert, Urban und Wolf haben es aber sehr gut gemacht. Ich bin ein Trainer, der wartet nicht lange. Ich hab Risiko spielen lassen, offensiv gewechselt. Aber es war am Ende fahrig, ein offener Schlagabtausch. Es passt alles. Wir sind nicht die Gejagten, wir sind die Jäger, das passt gut für mich."

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