15. November 2019 / 19:18 Uhr

Lok Leipzig-Spieler Salewski: "Wir wollen ins Pokalfinale"

Lok Leipzig-Spieler Salewski: "Wir wollen ins Pokalfinale"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nicky Adler
Rollenwechsel: Stürmer Nicky Adler trainierte diese Woche das Team vom 1. FC Lokomotive Leipzig. © 1. FC Lokomotive Leipzig
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Trainer-Roulette beim 1. FC Lokomotive Leipzig:  Stürmer Nicky Adler hat diese Woche die Trainingssteuerung der Mannschaft übernommen. Wolfgang Wolf fiel aus gesundheitlichen Gründen aus. Pünktlich zum Viertelfinal-Duell gegen den VFC Plauen ist der Trainer Wolf wieder zurück. Eine Pokalreise ins Finale?

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Leipzig. Schon wieder ein neuer Trainer für den 1. FC Lok: Weil Chefcoach Wolfgang Wolf wegen eines Magen-Darm-Infekts ausfällt, übernahm Stürmer Nicky Adler diese Woche die Trainingssteuerung. Der Rollentausch des 34-Jährigen bringt offensichtlich keine Probleme mit. „Wir sind erwachsen genug, ihn mit dem nötigen Respekt zu behandeln“, erklärt Mittelfeldmann Maik Salewski: „Natürlich müssen wir Späße weglassen, die wir normalerweise mit ihm machen würden. Wegen seiner Karriere und seiner Erfahrung hat er aber sowieso das nötige Standing im Team.“

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Wolf gegen VfL Plauen zurück

Lange bleibt Adler nicht alleine, am Samstag soll Wolf zum Team zurückkehren – pünktlich zum Sachsenpokal-Viertelfinale beim VFC Plauen (Anpfiff: Sonntag, 13 Uhr). „Ich habe mich umgehört: Sie sollen ein ganz ekliger Gegner sein“, sagt Salewski: „Das wird ein gutes Stück Arbeit. Wir müssen unsere bestmögliche Leistung abrufen.“

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Pokalreise ins Finale?

Die Vogtländer rangieren derzeit auf Platz vier der Oberliga, haben die letzten drei Partien gewonnen und spielen am Sonntag vermutlich das Spiel ihres Lebens. Lok tut gut daran, diesen Gegner nicht zu unterschätzen. „Wir sind im Viertelfinale, da ist kein Team mehr Kanonenfutter“, weiß auch Salewski. Im Achtelfinale gegen Auerbach schoss er mit einem Traumvolley das wichtige 1:0. Nun soll die Pokalreise weitergehen. Das Ziel: „Wir wollen ins Finale!“

Der 30-Jährige ist dennoch gelassen. Schließlich hat er seit Kurzem wieder seine geliebte Fahrgemeinschaft mit Kumpel Benni Kirsten. Beide leben in Dresden, reisen immer gemeinsam aus der Landeshauptstadt nach Probstheida. „Mit Benni wird es nie langweilig. Alleine war es schon anstrengend“, erinnert sich Salewski.


Ob er am Sonntag wieder im Zentrum ran darf oder wie in Halberstadt als Rechtsverteidiger, wisse er noch nicht: „Hauptsache, ich spiele von Anfang an – egal wo.“ Dies sei Entscheidung des Trainerteams. „Wenn der Trainer was sagt, wird das durchgezogen“, so Salewski. Das wird ein Coach gerne hören – egal ob Björn Joppe, Wolfgang Wolf, Rainer Lisiewicz oder Nicky Adler.