16. Februar 2020 / 20:23 Uhr

Lok Leipzig starke erste Hälfte, nachlassend und dann an die Spitze gedampft

Lok Leipzig starke erste Hälfte, nachlassend und dann an die Spitze gedampft

Udo Zagrodnik
SPORTBUZZER-Nutzer
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Lok-Fahne aus dem Bruno-Plache-Stadion. © Udo Zagrodnik
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Der 1.FC Lok Leipzig ist nach dem 3:1 Heimsieg gegen den VfB Auerbach Spitzenreiter der Regionalliga Nordost.

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Leipzig. Im „Bruno“ wurde um Punkte gespielt, vor 2.580 Zuschauern, die Eisenbahner vom 1.FC Lokomotive Leipzig gegen die Vogtländer vom VfB Auerbach. Von Beginn an waren die Probstheidaer die spielbestimmende Mannschaft. Kevin Schulz traf nur die Querlatte. Nach einer schnellen Aktion und Pass von Matthias Steinborn in die Mitte fiel das 1:0, Torschütze Paul Schinke. Dann lief Djamal Ziane auf der Tribünenseite auf´s VfB–Tor zu und scheiterte zweimal, kurz hintereinander, am Torhüter Stefan Schmidt. In der Folgeszene war Sascha Pfeffer, im Strafraum, zur Stelle und es stand 2:0 für Lok. Weitere klare Torchancen waren vorhanden und Auerbach überbot sich an Harmlosigkeit bei seinen Kontern, so das es bei diesem Zwischenstand blieb. Vom Schiedsrichter Philipp Kutscher kam der Pausenpfiff. Assistiert wurde er von Daniel Köppen und Matthias Alm.

Sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff fiel aus dem Nichts der 2:1 Anschlußtreffer für die Vogtländer, Torschütze der eingewechselte Thomas Stock. Das gab den Gästen Auftrieb und das Spiel drohte zu kippen, weil sich die Loksche nun einlullen lies. Die Fans im Stadionrund wurden unruhig. Trainer Wolfgang Wolf reagierte rund eine Viertelstunde vorm Schluß. Kurz hintereinander wurden die pfeilschnellen Ishmael Schubert–Abubakan und Stephane Mvibudulu eingewechselt, sie wirbelten und es kam wieder Bewegung ins Lok Leipziger Spiel. Die Schlußminuten liefen, von der Gegengeraden kam ein Eckball, der nach mehreren Stationen Djamal Ziane erreichte und der aus zentraler Position zur 3:1 Spielentscheidung einschoß. Der Schiedsrichter lies in dieser fairen Begegnung die Auswechslungen nachspielen und was kam das war der Schlußpfiff. Die Messestädter aus dem Stadtteil Probstheida bejubelten ihren 3:1 Heimsieg gegen die Auerbacher um ihren Trainer Sven Köhler. Und es gab nochmal Grund zum jubeln.

Zeitgleich spielte Energie Cottbus nur 2:2 Unentschieden gegen Viktoria Berlin und die VSG Altglienicke verlor im Stadtderby mit 1:3 gegen den Berliner AK. Das heißt, das in der Regionalliga Nordost unsere Loksche (45 Punkte) auf den Spitzenplatz gedampft ist, mit einem Punkt plus vor Cottbus (ein Spiel weniger) und weitere zwei Punkte dahinter Altglienicke. Siehe auch fußball.de, dem offiziellen DFB–Portal.

Mehr zu Lok

Vorausgeschaut, am nächsten Samstag (22.02., Anstoß 13:30 Uhr) empfängt der VfB Auerbach den FC Energie Cottbus und der 1.FC Lok Leipzig geht Richtung Norden auf Reisen, ins Havelland zu Optik Rathenow.

Rund um diese Begegnung der Regionalliga

Der Loksche Fantreff Stellwerk hatte vor und nach dem Fußball geöffnet. Das ist an der stadionnahen Tram–Haltestelle Prager Straße/Russenstraße (beim Napoleon). Neues, an einem der Fanartikelstände wurde unter anderem ein Kaffeepott mit dem Vereinswappen, der laufenden Saisonzahl und den Teamautogrammen angeboten. Fans sollten im voraus auch die Möglichkeiten des elektronischen Kartenverkaufs in Leipzig und seinem Umland nutzen. Die Eintrittskarte gilt am Spieltag in der Zone 110 Leipzig (zeitlich begrenzt) als Fahrkarte.

Was noch auffiel. In der 1966er Fankurve war ein Transparent zu sehen: „Danke für alles Rainer, so geil wie Du war keiner.“

Im Stadion begegnete ich auch älteren Gößnitzer Fans (und weiteren Fans aus dem Altenburger Land), die sich bei mir erkundigten ob mein Bericht plus meine Fotos, vom Vortag, im Internet zu finden sind. Hier nun das Ergebnis. Der Gößnitzer Motor zeigte sich gut in Schwung gegen Zeulenroda, beinhaltet das erwähnte Testspiel (mit Fotos), Infos zur Stadt und dem Verein und noch mehr Fußball an der Pleiße, auch meine Heimat Regis–Breitingen.

Noch mehr Fußball..... https://www.sportbuzzer.de/leipzig/ und Kreisoberliga Ostthüringen (Herren): News und ... - Sportbuzzer (LVZ–Gebiet Altenburg & Umgebung) und UDO ZAGRODNIK: Infos und Inhalte zum Autor – Sportbuzzer.de (meine Handschrift).