04. Januar 2020 / 15:42 Uhr

Lok Leipzig startet mit großen Ambitionen in das neue Spieljahr

Lok Leipzig startet mit großen Ambitionen in das neue Spieljahr

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
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Trainingsauftakt bei Lok am 4. Januar 2020 © Andre Kempner
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Trainer Wolfgang Wolf soll die Probstheidaer auf das Ziel Staffelsieg vorbereiten. Ob er dabei auf personelle Verstärkungen zurückgreifen kann, ist ebenso unklar wie ein Trainingslager in südlichen Gefilden. 

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Leipzig. „Ich könnte noch Urlaub machen“, verrät Wolfgang Wolf an seinem letzten freien Tag, bevor der Trainer des 1. FC Lokomotive Leipzigs am Samstag ab 14.15 Uhr zum Trainingsauftakt der Wintervorbereitung bat. Auf nichts Geringeres als den Staffelsieg der Regionalliga Nordost soll der Pfälzer die Profis aus Probstheida vorbereiten.

JETZT Durchklicken: Der Trainingsauftakt 2020 von Lok im Bruno-Plache-Stadion.

Trainingsauftakt bei Lok Leipzig im Bruno-Plache-Stadion am 4. Januar 2020. Zur Galerie
Trainingsauftakt bei Lok Leipzig im Bruno-Plache-Stadion am 4. Januar 2020. ©

Fit sind, bis auf Benjamin Kristen, alle. „Vielleicht hat einer Schnupfen“, sagt Wolf. Über die Feiertage schufteten seine Spieler bereits an Laufplänen, sollte der Platz es zulassen, wird auch heute eine Laufeinheit draußen stattfinden. Ansonsten gibt es Hallentraining, auch als Vorbereitung auf die Turniere am Sonntag (Ur-Krostitzer Masters) und am Montag (HALPLUS-Cup).

Bei einem Schnäppchen zuschlagen

Das eigentlich angedachte Trainingslager ist dagegen noch nicht in trockenen Tüchern. Aufgrund zweier Testspielabsagen wird der Winterplan noch einmal überarbeitet. „Wir müssen sehen, ob wir überhaupt wegfahren“, konstatiert Loks Cheftrainer – sicherlich nicht ganz glücklich. Die feststehenden Testspiele finden am 9. gegen die eigene U19 und am 15. Januar gegen den FC Grimma jeweils im Bruno-Plache-Stadion statt. Ligabeginn ist am 2. Februar – Lok empfängt Viktoria Berlin.

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Ob es bis dahin noch personelle Veränderungen im Kader des Viertligisten geben wird, ist unklar. Der Vertrag des Argentiniers Alejandro Vignati wurde bereits im alten Jahrzehnt aufgelöst, Wolf würde am liebsten „die ein oder andere Position“ noch doppelt besetzen. „Wir haben keine Not“, bremst der 62-Jährige trotzdem das Transferkarussell, betont jedoch: „Wenn ein Schnäppchen über den Weg läuft, dann schlagen wir zu. Aber da muss alles passen.“

Neu zum Auftakt sind drei A-Jugendspieler, die ein wenig Profiluft schnuppern werden. Auch für sie und die etablierten Spieler endet ab heute der Urlaub.

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