03. November 2019 / 15:53 Uhr

Lok Leipzig verpasst Sieg gegen Union Fürstenwalde

Lok Leipzig verpasst Sieg gegen Union Fürstenwalde

Thomas Fritz
Leipziger Volkszeitung
Umkämpftes Spiel zwischen Lok und Fürstenwalde
Umkämpftes Spiel zwischen Lok und Fürstenwalde © Christian Modla
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Unter Trainer Wolfgang Wolf kann der 1. FC Lok erstmals nicht gewinnen und rutscht gleichzeitig in der Tabelle auf Rang vier ab. In einem umkämpften Spiel kommen die Leipziger nicht über ein 2:2 hinaus.

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Leipzig. In allen drei Partien unter seinem neuen Trainer Wolfgang Wolf blieb der 1. FC Lok bislang siegreich und kassierte keinen einzigen Gegentreffer, zuletzt im Sachsenpokal-Achtelfinale beim Bischofswerdaer FV (1:0). Mit einem neuerlichen Erfolg gegen Union Fürstenwalde hätten die Leipziger in der Tabelle der Regionalliga Nordost zu Spitzenreiter VSG Altglienicke aufschließen können. Doch Wolfs Serie riss am Sonntagnachmittag. Die hart umkämpfte Partie im Bruno-Plache-Stadion endete 2:2 (1:2).

DURCHKLICKEN: Die Bilder von Lok Leipzigs 2:2-Unentschieden gegen Fürstenwalde

1. FC Lokomotive Leipzig - FSV Union Fürstenwalde (2:2) Zur Galerie
1. FC Lokomotive Leipzig - FSV Union Fürstenwalde (2:2) ©
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Nach dem kräftezehrenden Pokalfight am Donnerstag änderte Wolf seine Mannschaft auf vier Positionen. Sascha Pfeffer, Patrick Wolf und Romarjo Hajrulla rückten für Milan Senic, Maik Salewski und Djamal Ziane (Gelbsperre) in die Startaufstellung. Zudem vertrat Herbert Schötterl den verletzten Lukas Wenzel im Tor. Lok war vor 2534 Zuschauern von Beginn an die quirligere Mannschaft und schnürte Fürstenwalde in der eigenen Hälfte ein. Kapitän Robert Zickert und David Urban vergaben die besten Chancen. Besser machte es Matthias Steinborn nach neun Minuten: Soyak passte den Ball von der rechten Seite zum Stürmer, der zwei Meter vorm Tor freistehend nur noch den Fuß hinhalten musste.

Gute Chancen reichen nicht zum Sieg

In der Folge spielte Fürstenwalde zumindest ein bisschen mit und nutzte den zweiten nennenswerten Angriff gleich zum Ausgleich. Robert Berger unterschätzte einen langen Ball, sodass Darryl Julian Geurts allein auf Schlussmann Schötterl zulaufen konnte. Der erwischte Geurts bei seinen ersten Einsatz von Beginn an unglücklich am Fuß. Schiedsrichter Daniel Bartnitzki zeigte sofort auf den Punkt – und Gelb. Joshua Putze ließ sich die Chance nicht nehmen – 1:1 (24.). „Das ist von der Tribüne schwer zu beurteilen, aber wenn er einen Tick früher rausläuft, kann er den Ball vielleicht haben“, sagte der verletzte Lukas Wenzel, der beim Training unglücklich am Bordstein am Rande des Lok-Rasens umgeknickt war. Der Ersatzmann von Benny Kirsten wollte seinem eigenen Ersatzmann aber keinen Vorwurf machen.

Pressekonferenz nach dem Punktspiel gegen Union Fürstenwalde

"WIR WERDEN NICHT AUFGEBEN UND UNS VERRÜCKT MACHEN LASSEN" Die Stimmen von Matthias Mauksch und Wolfgang Wolf zum 2:2-Unentschieden zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem FSV Union Fürstenwalde e.V.. Nächstes Heimspiel: 16 | Lok Leipzig - SV Lichtenberg 47 #LOKFSV #LOKFUE #fußballpur #125jahre

Gepostet von 1. FC Lokomotive Leipzig am Sonntag, 3. November 2019

Fünf Minuten später legte Union sogar nach, als Lukas Stagge einen Freistoß von der linken Seite verwandelte. Den hätte Schötterl durchaus haben können. Binnen fünf Minuten war es ein ganz anderes Spiel geworden. Lok war nun kurzzeitig völlig von der Rolle, spielte die Bälle reihenweise zum Gegner, hätte durch Zickerts Flugkopfball und einen Fernschuss Pfeffers vor der Pause aber auch noch ausgleichen können (38./44.).

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Das 2:2 besorgte schließlich der starke Aykut Soyak zehn Minute nach Wiederanpfiff mit einem herrlichen Freistoß aus gut 25 Metern. Union-Schlussmann David Richter war chancenlos. Lok war nun heiß auf mehr. Vom Publikum nach vorne gepeitscht schien die erneute Führung nur eine Frage der Zeit zu sein. Umso mehr, als Peter Köster nach einem harten Foul an Pfeffer glatt Rot kassierte (73.). Die Mannschaft von Wolfgang Wolf blieb zwar spielbestimmend und rannte in den Schlussminuten das gegnerische Tor an, ein erneuter Treffer fiel indes nicht mehr. Weder durch Schinkes tollen Schlenzer (87.), noch durch Mvidubulus Kopfballs (88.). Damit müssen die Probstheidaer im vierten Spiel Wolfs auf der Bank den ersten Punktverlust hinnehmen und rutschen nach den Siegen von Altglienicke und Cottbus auf den vierten Platz.

Lok: Schötterl – Urban, Zickert, Wolf, Berger (81. Mvibudulu) – Schulze, Pfeffer (81. Salewski), Schinke, Soyak – Hajrulla, Steinborn.

Tore: 1:0 Steinborn (9.), 1:1 Putze (24.), 1:2 Stagge (29.), 2:2 Soyak (56.)

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