17. November 2019 / 15:32 Uhr

Lok Leipzig zieht im Nebel von Plauen problemlos ins Halbfinale ein

Lok Leipzig zieht im Nebel von Plauen problemlos ins Halbfinale ein

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
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Lok Leipzig im Freudentaumel: Im Nebel gewinnen sie gegen Plauen und ziehen in die nächste Runde des Sachsenpokals ein. © Thomas Gorlt
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Ein knappes Spiel, unter erschwerten Bedingungen, in dem Lok mit 1:0 gegen den VFC Plauen gewinnen kann.

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Plauen/Leipzig. Viel zu sehen gab es beim Sachsenpokal-Viertelfinale zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem VFC Plauen nicht. Das lag jedoch nicht am einseitigen Spielverlauf und dem ungefährdeten 1:0-Sieg der Leipziger, sondern insbesondere am Nebel von Plauen, bei dem die Sichtweite keine 150 Meter betrug. Hinzu kam der Pyro-Einsatz der vogtländischen Fans zu Beginn des Spiels, der die Anfangsminuten komplett verdunkelte.

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Der 1. FC Lok zieht mit einem 1:0-Sieg in Plauen ins Halbfinale des Landespokals ein. Zur Galerie
Der 1. FC Lok zieht mit einem 1:0-Sieg in Plauen ins Halbfinale des Landespokals ein. ©

Paul Schinke und Djamal Ziane behielten dennoch den Überblick, nach einer Ecke vom Regisseur Schinke köpfte der 27-jährige Stürmer nach neun Minuten zum Siegtreffer. Wie bereits letzte Saison steht Lok damit im Halbfinale.

Dass die vernebelte Partie, bei der Wolf im Vergleich zum Sieg gegen Halberstadt Leon Heynke für den kranken Kevin Schulze brachte und ansonsten die Top-Besetzung auflaufen ließ, trotzdem lange spannend blieb, lag an der Chancenverwertung der Probstheidaer, die nach teilweise schönen Kombinationen gegen überforderte Oberligisten beste Möglichkeiten nicht nutzten.

Lok bleibt unter Wolfgang Wolf weiter ungeschlagen

Und an der Abhängigkeit von Standards. Ob Aykut Soyak oder Paul Schinke – Standardsituationen bei Lok sind gefährlich. Doch in den letzten drei Partien sind vier der fünf Tore nach einem ruhenden Ball gefallen, aus dem Spiel machen die Männer von Trainer Wolfgang Wolf zu wenig aus ihren Chancen.

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Auch im vernebelten Vogtlandstadion, wobei Plauen-Keeper Ondrej Cap einen entscheidenden Anteil daran hatte. Der Tscheche vereitelte, Lok verzweifelte und zitterte bis in die Nachspielzeit. Auch, weil Paul Schinke in puncto Platzverweise in der 79. Minute ausglich. Zunächst sah der Grieche Kyriakos Andreopoulos nach nur 34 Minuten die Ampelkarte, Schinke zog nach einem taktischen Foul nach und fehlt damit in der nächsten Runde.

Lok bleibt damit im sechsten Spiel unter Wolfgang Wolf ungeschlagen und hat nun, sollte das Wetter mitmachen, noch vier Matches in diesem Kalenderjahr zu bestreiten. Besonders entscheidend: das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Altglienicke am 29. November.