12. Oktober 2019 / 16:28 Uhr

Lok Leipzig zieht in Auerbach problemlos ins Achtelfinale des Sachsenpokals ein

Lok Leipzig zieht in Auerbach problemlos ins Achtelfinale des Sachsenpokals ein

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Der Leipziger Paul Schinke (links) im Zweikampf mit Philipp Müller vom VfB Auerbach im Achtelfinale des sächsischen Landespokals 2019/2020.
Der Leipziger Paul Schinke (links) im Zweikampf mit Philipp Müller vom VfB Auerbach im Achtelfinale des sächsischen Landespokals 2019/2020. © Kruczynski
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Sascha Pfeffer gelingt beim souveränen 4:1 (1:0) gegen den ehemaligen Angstgegner VfB Auerbach ein Traum-Comeback.

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Auerbach. Seit 2008 gab es gegen den VfB Auerbach nur einen Sieg für den 1. FC Lokomotive Leipzig – ein 4:1 letzte Saison im Pokal. Ein Jahr später wiederholt sich die Geschichte: Den Leipzigern gelingt der zweite Sieg gegen die Vogtländer. Wieder im Sachsenpokal. Wieder 4:1. In einem lange zähen Fußballspiel, in dem sich der Ball mehr in der Luft als auf dem Boden befindet, zeigt Lok die von Trainer Björn Joppe gewünschte andere Körpersprache als bei der Derby-Niederlage gegen Chemie Leipzig vergangenen Sonntag und zieht nach Toren von Maik Salewski (28.), Djamal Ziane (53.,70.) und Startelf-Rückkehrer Sascha Pfeffer (62.) verdient ins Achtelfinale ein.

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Der 1. FC Lok Leipzig gewinnt das Duell im Sachsenpokal beim VfB Auerbach mit 4:1. Zur Galerie
Der 1. FC Lok Leipzig gewinnt das Duell im Sachsenpokal beim VfB Auerbach mit 4:1. ©
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Veränderungen hatte Björn Joppe im Vorfeld angekündigt, rückte Pfeffer und Leon Heynke in die erste Elf und stellte von Dreier- auf Viererkette um. Mit den gelernten Innverteidigern Heynke als Außenverteidiger und Patrick Wolf im defensiven Mittelfeld war Lok in der ersten Hälfte ein Bollwerk, ließ nichts anbrennen, konnte jedoch selten selber gefährlich werden. Einzig Standards wurden für die Auerbacher Gastgeber brenzlig.

Joppe und Köhler müssen Streithähne beruhigen

Wie in der 28. Minute, als der VfB nicht zwingend klärt und Salewski aus 25 Metern einfach mal volley draufzieht: Führung für die Gäste nach einem (vielleicht) Tor des-Monats. Dass die Probstheidaer sich dieses Mal nicht abkochen lassen wollen, wird durch mehrere Rudelbildungen sichtbar. Kleine Schubser und Streitigkeiten zwischen den Spielern erhitzen die Gemüter; in den ersten 45 Minuten müssen sogar Björn Joppe und sein Trainerkollege Sven Köhler auf dem Platz schlichten.

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Nachdem Lok lange in der Kabine bleibt, erhöhen sie das Tempo sichtlich nach Wiederanpfiff. Die Worte, Getränke und Behandlungen in der Halbzeitpause zeigen Wirkung, Ziane trifft nach 53 Minuten zur Zwei-Tore-Führung. Neun Minuten später dann der große Jubel, die Vorentscheidung durch Pfeffer, der nach fast drei Monaten Verletzungspause zum ersten Mal von Beginn an spielt. Der 32-Jährige klatscht mit seiner kompletten Trainerbank ab und wird von Joppe herzlich umarmt, der ihn bereits gegen Chemie Leipzig eingewechselt hatte.

Und doch wäre es fast noch einmal spannend geworden, als Paul Horschig in der 69. Minute durch einen mustergültigen Kopfball zum 1:3 verkürzt. Doch nur fast, denn keine 20 Sekunden danach macht Ziane den Deckel drauf: Sein zweites Tor an diesem Tag zum 4:1 fällt unmittelbar nach Anstoß und entscheidet das Spiel.

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