08. Oktober 2021 / 19:33 Uhr

Lok Leipzigs Mission vor dem Spiel in Bautzen: Pokal im kommenden Jahr verteidigen

Lok Leipzigs Mission vor dem Spiel in Bautzen: Pokal im kommenden Jahr verteidigen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Der 1. FC Lok Leipzig will weiter gewinnen - auch auswärts. © Christian Modla
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Als Titelverteidiger geht man mit einem gewissen Druck in die folgende Pokal-Saison. Und so wie der 1. FC Lok Leipzig zur Zeit drauf ist, dürfte Budissa Bautzen kein Stolperstein werden. Vorsicht ist trotzdem geboten.

Leipzig. Auswärts hat der 1. FC Lok Leipzig in dieser Saison noch keine Partie verloren, da kommt die kleine Reise nach Bautzen zur dritten Sachsenpokalrunde (Sonnabend, 13 Uhr) zur rechten Zeit. An der Müllerwiese will der amtierende Pokalsieger die Mission Titelverteidigung angehen, den Oberligisten Budissa vor 1000 zugelassenen Fans aus dem Wettbewerb werfen und damit die gefeierte Fusion vom Donnerstagabend abrunden.

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Doch Vorsicht ist angebracht: die Mannschaft von Trainer Stefan Richter hat seit dem 22. August keine Punkte mehr abgegeben und dabei im Schnitt mehr als vier Tore pro Partie erzielt. Die beste Abwehr der Regionalliga Nordost wird also gewarnt sein. Trotz der Offensivkraft des Underdogs wird die angestammte Viererkette jedoch ein verändertes Gesicht erhalten. Lok-Coach Almedin Civa möchte vor dem Mittwochmatch gegen den Chemnitzer FC rotieren, Kräfte schonen und Reservisten Einsatzzeiten geben.

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Erneut ausfallen wird Flügelflitzer Bogdan Rangelov, der vor seiner Verletzung zur unangefochtenen Stammkraft der Probstheidaer avancierte. Zurzeit befindet sich der trickreiche Serbe nach einer kleinen Blessur weiterhin im Aufbautraining und arbeitet auf ein Comeback gegen den CFC hin. „Die Mannschaft schafft das auch ohne mich“, vertraut der 24-jährige Sommerneuzugang seinen Teamkollegen, die sich auf einem Höhenflug befinden. Fünf Siege aus sechs Spielen, nur ein Gegentor – die Probstheidaer reisen mit breiter Brust nach Bautzen. „Die Siegesserie bedeutet, dass wir vor ein paar Monaten eine gute Vorbereitung gemacht haben. Auch sind fast alle fit, die Trainingseinheiten sind gut“, erklärt Rangelov die starke Form.