01. August 2019 / 21:25 Uhr

Lok Leipzigs Tor-Premieren machen Mut

Lok Leipzigs Tor-Premieren machen Mut

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
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Lok Leipzigs Stephané Mvibudulu erzielte gegen Erfurt seinen ersten Pflichtspieltreffer. © Thomas Gorlt
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Lok Leipzigs Neuzugänge Stephané Mvibudulu und Romario Hajrulla haben bewiesen, dass sie für Trainer Björn Joppe ernsthafte offensive Alternativen sind. 

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Leipzig. Es war ein offener Schlagabtausch, den sich der 1. FC Lok und Rot-Weiß Erfurt am Mittwochabend lieferten. In der Schlussphase verhinderte das Gebälk zweimal die Führung der Gäste aus Leipzig. Wenige Minuten vor dem Ende bewahrte die Latte die Probstheidaer wiederum vor dem Rückstand. Und so sprach Lok-Teamchef Björn Joppe denn auch von einem „verdienten 2:2“. „Es war ein sehr intensives Spiel – für den neutralen Zuschauer war es sicher ein sehr spannendes.“

Das trifft ohne Frage zu. Nachdem die Blau-Gelben in der dritten Minute durch den Ex-Erfurter Stephané Mvibudulu in Führung gegangen waren, glichen die Schützlinge von Thomas Brdaric in der 51. Minute erstmals aus. Auch auf den erneuten Führungstreffer durch Romario Hajrulla (66.) fand Rot-Weiß eine Antwort durch Stürmer Aydemir (81.).

DURCHKLICKEN: Die Bilder vom 2:2-Unentschieden des 1. FC Lok Leipzig bei Rot-Weiß Erfurt!

Rot-Weiß Erfurt und Lok Leipzig trennen sich nach einem offensiven Schlagabtausch leistungsgerecht 2:2. Zur Galerie
Rot-Weiß Erfurt und Lok Leipzig trennen sich nach einem offensiven Schlagabtausch leistungsgerecht 2:2. ©
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Und so fühlte es sich nach 90 Minuten aus blau-gelber Sicht eher nach zwei verlorenen denn nach einem gewonnenen Punkt an. Auch Joppe sagte: „Wir gehen mit der 1:0-Führung verdient in die Pause. Wenn wir unsere Konter besser ausspielen, hätten wir vielleicht sogar noch ein Tor mehr machen können.“ Erfurts Trainer Thomas Brdaric pries derweil Loks Offensiv-Abteilung: Nicht leicht zu verteidigen, immer für ein Tor gut.

Demnächst bekommt der blau-gelbe Angriff eine weitere prominente Verstärkung. Nach seiner Knie-Verletzung wurde Loks bester Stürmer der vergangenen Saison, Matthias Steinborn, wie schon beim Auftaktmatch gegen Hertha II eingewechselt. Bald dürfte es bei ihm für mehr als zehn Minuten reichen.

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Joppe dürfte sich insbesondere darüber gefreut haben, dass Steinborns Vertreter Mvibudulu und Hajrulla beide ihre Premierentreffer für Lok erzielen konnten. Für Hajrulla, Neuzugang aus Meuselwitz, war es ein Traumcomeback. Direkt nach seinem Wechsel in die Messestadt hatte sich der 20-Jährige einen Faserriss zugezogen und war einige Wochen ausgefallen. Für den ZFC hatte der Albaner mit griechischen Wurzeln in der vergangenen Saison acht Tore erzielt.

Bei Stephané Mvibudulu hatte sich das erste Tor für seinen neuen Verein dagegen schon im Auftaktspiel gegen Hertha II angedeutet. Mit einigen sehenswerten Dribblings und seiner Beweglichkeit hatte er die Herthaner nach seiner Einwechslung vor Probleme gestellt. Gegen Erfurt rückte der 26-Jährige für Sascha Pfeffer in die Startelf, der sich beim Saisonstart eine Fußverletzung zugezogen hatte und rund drei Monate ausfallen wird.

Die Tor-Debüts von Mvibudulu und Hajrulla sowie die Feststellung, dass die Lok-Abwehr kaum Chancen der Hausherren zugelassen hatte, führte Teamchef Joppe zu einem versöhnlichen Resümee: „Wir sind nach Erfurt gefahren, um drei Punkte mitzunehmen. Jetzt ist es nur einer geworden, aber wir sind nicht unzufrieden.“

Lok steckt in der Tabelle mit vier Punkten im „Berliner Sandwich“ zwischen Viktoria Berlin und Hertha II, die Energie Cottbus am Dienstag überraschend klar mit 5:2 besiegt hatten. Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) ist Lok zu Gast bei der Berliner Viktoria und kann mit einem Sieg an den Hauptstädtern vorbeiziehen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei wieder auf der Abteilung Attacke um Mvibudulu, Steinborn und Hajrulla liegen: Nach zwei Spieltagen haben die Berliner noch keinen Treffer hinnehmen müssen.

Maximilian König

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