12. September 2019 / 17:42 Uhr

Lokalduell: Blau-Weiß Leipzig empfängt die SG Taucha

Lokalduell: Blau-Weiß Leipzig empfängt die SG Taucha

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild.
Symbolbild. © Dirk Knofe (Symbolbild)
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Beide Teams sind nach drei Ligaspielen noch ungeschlagen und gehören damit zu den positive Überraschungen der Liga. Ganz anders sieht die Situation bei den Kickers Markkleeberg aus. Deren Trainer Heiko Brestrich hofft nach schwachem Saisonstart gegen den VfL Pirna-Copitz auf einen Befreiungsschlag. 

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Leipzig. Dass Blau-Weiß Leipzig und die SG Taucha am vierten Spieltag der Fußball-Sachsenliga noch ungeschlagen aufeinander treffen, war nicht unbedingt zu erwarten. Nach einem solch passablen Start können beide am Sonnabend, 15 Uhr, recht entspannt ins Lokalderby gehen. „Wir wollen zumindest nicht verlieren“, gibt Blau-Weiß-Trainer Olaf Kaplick vorsichtig vor. Er selbst wird wegen einer gerade erst erfolgten Knie-Operation das Coachen aber wie schon im Pokalspiel bei Fortuna Chemnitz (1:3) seinem „Co“ Sven Hawranke überlassen. Neben dem Trainer sind auch John Reiniger und Kevin Prochaska verletzt, möglicherweise länger als der Coach.

Die Tauchaer wollen ihre gute Serie ebenfalls fortsetzen, wie Trainer Marcus Jeckel betont. „Ich schätze die Chancen fifty-fifty ein“, sagt Jeckel. „Immer, wenn ich die Blau-Weißen gesehen habe, haben die spielerisch ihr Ding gemacht. Und offenbar sind sie derzeit auch sehr kompakt.“ Womit er auf das sparsame Torverhältnis von 2:1 anspielt. Aber auch die Tauchaer haben eine gute Abwehr, mussten erst zwei Gegentore hinnehmen, haben jedoch schon fünf geschossen – und sind zudem noch im Pokalrennen. Jeckel hat alle Mann an Bord bis auf Ex-Kapitän David Reich, der sich momentan in Kalifornien „rumtreibt“, sich derzeit in San Francisco und Alcatraz umschaut.

Auch Kickers-Trainer Heiko Bretsrich muss unter anderem auf einen Fernreisenden verzichten, denn Ricardo Morena Morales studiert zwar in Leipzig, weilt aber bis Mitte Oktober zu einem Praktikum in seiner Heimat Bolivien. Dennoch gilt für die Markkleeberger: „Endlich mal den Bock umstoßen“, wie Brestrich betont. Der letzte Sachsenliga-Sieg seines Teams gelang im März, ist also rund ein halbes Jahr her. „Wir stecken mit zwölf Neuen mitten im Umbruch, deshalb ist das momentan alles eine große Herausforderung“, betont „Brese“ und hofft am Sonnabend gegen den VfL Pirna-Copitz wieder auf den ersten Saisonsieg.

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