29. Juni 2018 / 09:25 Uhr

Lokomotive Leipzig Neuzugang Steinborn:„Hier entsteht etwas Großes“

Lokomotive Leipzig Neuzugang Steinborn:„Hier entsteht etwas Großes“

Fabian Held
Leipziger Volkszeitung
Die Lok-NeuzugäŠnge beim ersten öffentlichen Training: v.l. Kemal Atici, David Urban, Pascal Pannier, Lukas Wenzel, Kevin Schulze, Nicky Adler , Lovro Sindik, Matthias Steinborn, Patrick Wolf und Maximilian Sommer
Die Lok-NeuzugäŠnge beim ersten öffentlichen Training: v.l. Kemal Atici, David Urban, Pascal Pannier, Lukas Wenzel, Kevin Schulze, Nicky Adler , Lovro Sindik, Matthias Steinborn, Patrick Wolf und Maximilian Sommer © Kempner
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BFC Dynamo, SV Babelsberg, 1.FC Magdeburg - Der neue Flügelspieler Matthias Steinborn bringt eine Menge Erfahrung ins Team von Lok Leipzig. Der SPORTBUZZER hat zum Ende des Trainingslagers in Tirol mit ihm gesprochen.

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Matthias Steinborn ist neben Nicky Adler der prominenteste Neuzugang auf den Flügeln von Lok Leipzig. Mit 36 Toren und 16 Vorlagen in 124 Regionalliga-Spielen hat er seine Qualität nachgewiesen. Beim BFC Dynamo, dem SV Babelsberg und dem 1. FC Magdeburg sammelte der 29-jährige Berliner jede Menge Erfahrung. Eine Woche lang schwitzte er im Trainingslager in Südtirol bei seiner ersten Vorbereitung mit dem 1. FC Lok. Heute geht es nach Hause, am morgigen Samstag (15 Uhr) folgt für Matthias Steinborn und sein Team im Bruno-Plache-Stadion das zweite Testspiel gegen FK Teplice.

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Lovro Sindik im Trikot von Lok Leipzig. Zur Galerie
Lovro Sindik im Trikot von Lok Leipzig. ©

Herr Steinborn, wie war Ihr Einstieg hier bei Lok?

Super schön, ich wurde super aufgenommen. Ich kenne ja schon gefühlt die halbe Truppe. Ich glaube, hier entsteht etwas Großes. Es macht jetzt schon Spaß. Besser geht’s nicht.

Sie kennen sich aus gemeinsamen Schlachten in der Regionallliga, wo Sie auch öfter gegeneinander gespielt haben?


Ja richtig, man hat den einen oder anderen Spruch schon mal bekommen oder auch abgegeben. Aber trotzdem, nach den Spielen gegeneinander, hat man sich dann die Hände gegeben und darüber gelacht.

Wer war denn der ekelhafteste Gegenspieler bei Lok?

Das waren natürlich Robert Berger und Robert Zickert (lacht).

Verstehen Sie sich trotzdem oder gibt es Dinge auszuräumen?

Mit Robert Zickert ist’s ekelig. (Just n diesem Moment geht der angesprochene Verteidiger vorbei, grinst und flachst. Die Stimmung wirkt gut.) Nein, wir verstehen uns wirklich super. Ich kann hier nicht einen nennen, von dem ich denke, es könnte mal ekelhaft werden. Sie sind alle super lieb. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel. Daran wird jetzt hart gearbeitet.

JETZT Durchklicken: der Trainingsauftakt des 1. FC Lok Leipzig.

Der Trainingsauftakt des 1. FC Lok Leipzig Zur Galerie
Der Trainingsauftakt des 1. FC Lok Leipzig © Andre Kempner

Der BFC ist auch eine ambitionierte Truppe, warum sind Sie trotzdem hierhergekommen?

Weil Lok jetzt drei Jahre daran gearbeitet hat mich hierher zu holen. Jetzt hat es endlich mal geklappt. Die Ziele, die der Verein hat, haben mich überzeugt.

Also Trainer Heiko Scholz hat Sie jetzt seit drei Jahren täglich angerufen?

Gefühlt ja! Es ging schon bei den Ligaspielen los, dass er gesagt hat, ich soll mich auswechseln lassen und alles sowas (lacht). Der Kontakt war da und jetzt hat es geklappt.

Wie lange haben Sie in diesem Sommer überlegen müssen?

Es war eine schwierige Saison für mich beim BFC. Wir hatten das Ziel aufzusteigen – gut, dann hat Energie Cottbus sein eigenes Ding gemacht. Beim Berlin-Pokalfinale wollte ich nichts an mich ranlassen. Die Tage danach habe ich mir hier das Go in Leipzig geben lassen. Ich hatte vorher schon gesagt, dass ich mit keinem anderen Verein sprechen werde, außer mit dem BFC und Lok.

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Was ist Ihr sportliches Ziel?

Erstmal gesund bleiben, auf jeden Fall. Und dann den Jungs ein paar Tore aufzulegen oder vielleicht auch selbst mal eins rein zu stürzen. Im Endeffekt will ich jedes Wochenende drei Punkte holen.

Was ist Ihr Eindruck von der spielerischen Qualität der Truppe. Hat sie das Zeug, um den Aufstieg mitzuspielen?

Auf dem Zettel schon. Es waren jetzt die ersten Einheiten, ich habe gesehen wie alle ticken und wie die Laufwege sind. Aber ob es für den Aufstieg reicht, kann ich jetzt noch nicht sagen. Wir müssen erst mal eine Truppe werden und da können wir uns in sechs Wochen sprechen, ob wir uns gefunden haben.

Haben Sie Angst vor dem Trainingslager? Trainer Scholz wird sie sicher scheuchen...

Das weiß ich ja, dass er gerne läuft. Aber wo muss man das nicht machen!

Interview: Fabian Held