03. März 2017 / 13:49 Uhr

Loks U14 siegt souverän beim FC Grimma

Loks U14 siegt souverän beim FC Grimma

Carsten Gottlieb
SPORTBUZZER-Nutzer
C-Junioren-Landesliga FC Grimma 1. FC Lok Leipzig USER-BEITRAG
Loks C2-Junioren gewinnen deutlich in Grimma. © K. Schuster
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Gäste nutzen von den rund ein Dutzend Torchancen nur die Hälfte.

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Grimma. Am 15. Spieltag der Landesklasse Nord setzte sich die U14 des 1. FC Lok Leipzig souverän beim FC Grimma mit 6:1 durch. Damit bleiben dieProbstheidaer auf Platz vier der durch Spielabsagen und Rückzug des FC Eilenburg verzerrten Tabelle.

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Am vergangenen Sonntag stand für die U14-Junioren des 1.FC Lokomotive Leipzig die erste Punktspielpartie nach der Winterpause an. Den Schwung aus dem Trainingslager nutzend nahm man sich vor durch möglichst viel Ballbesitz das Spiel zu dominieren und sich kontinuierlich Chancen zu erarbeiten. Bereits von Beginn an zeigte die junge Loksche, was in den vergangenen Trainingstagen geübt wurde: schnelle Passfolgen sorgten besonders in den Anfangsminuten für Gefahr vor dem Grimmaer Gehäuse – das Tor nach zwei Minuten nur folgerichtig. Dennoch wirkte die blau-gelbe Spielanlage nicht optimal. Die Leipziger agierten oft unglücklich und sorgten so für die fehlende Leichtigkeit im Spiel. Viele kleine Fehler waren Zeugnis für die mangelnde Selbstverständlichkeit, die im 11:0-Testspielerfolg gegen den FC Saalfeld noch die beeindruckende Stärke der Pleißestädter war. Überraschend, aber nicht völlig unverdient, fiel der 1:1-Ausgleichstreffer der Gastgeber in der 13. Minute. In der Folgezeit rangen die Mannen um das Trainergespann Hoffmann/Reißig um Sicherheit, erspielten sich einige glasklare Chancen, welche jedoch ungenutzt blieben. Erst kurz vor der Pause erhöhten die Probstheidaer Jungs durch einen Doppelschlag (32./35.) hochverdient auf 3:1.

Fotogalerie: FC Grimma - 1. FC Lok Leipzig

Loks U14 siegt souverän beim FC Grimma. (@ K. Schuster) (3) Zur Galerie
Loks U14 siegt souverän beim FC Grimma. (@ K. Schuster) (3) © K. Schuster

Nach dem Pausentee ein völlig anderes Bild: Eine hohe, sichere Ballzirkulation und geduldiger Positionsangriff ließen kaum Zweifel an einem Sieg der Gäste aufkommen. Doch auch hier ein altes Problem: Fehlende Präzision im letzten Drittel und eine außerordentliche Abschlussschwäche ließen das Ergebnis mit 6:1 noch sehr schmeichelhaft dastehen.

Fazit: Ein 12:1, getarnt als 6:1. Wo im Hinspiel alles gelang und (fast) jeder Schuss im Netz zappelte, benötigte man im Rückspiel deutlich mehr Chancen, um zum Torerfolg zu gelangen. Dies zeigt die Arbeitsfelder der kommenden Wochen der C2-Junioren auf, sonst wird man trotz spielerischer Überlegenheit und klarem Chancenplus auch in der Rückrunde einige Punkte und Erfolgserlebnisse herschenken müssen.


Patrick Reißig