20. November 2017 / 18:41 Uhr

Loks U15 steht in zweiter Halbzeit unter Volldampf

Loks U15 steht in zweiter Halbzeit unter Volldampf

1. FC Lokomotive Leipzig
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Loks U15 steht in zweiter Halbzeit unter Volldampf © CaGo
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Fortuna Chemnitz hält Blau-Gelben nur eine Halbzeit stand.

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Leipzig. Im Spiel der punktgleichen Tabellennachbarn setzten sich die U15-Junioren des 1. FC Lok Leipzig am Ende klar und deutlich mit 4:0 gegen Fortuna Chemnitz durch. Mit zwei Spielen weniger liegen die Blau-Gelben jetzt drei Punkte vor den Fortunen auf Platz fünf und nur zwei Punkte von der Tabellenspitze entfernt.

Sonnig, aber windig-kalt, ungemütlich: Die Rahmenbedingungen schlugen sich anfangs auch im Spiel der Gastgeber nieder. Co-Trainer Reißig befand, dass man gar nicht so schlecht ins Spiel hinein gefunden habe. Alle waren wach und da, aber irgendwie fehlte im zweiten und dritten Drittel der ersten Halbzeit der Zug, blieb zu vieles Stückwerk und das Können blitzte nur kurz auf.Von hinten sei passabel herausgespielt worden, aber vorn wurden keine klaren Chancen kreiert. Die Möglichkeiten über die Außen bzw. die Flügel für Gefahr zu sorgen, wurde zu wenig genutzt.

Die gute Chemnitzer Mannschaft, die nicht umsonst im oberen Feld der Tabelle stehe, hielt gut gegen und hatte selbst zwei Riesenchancen, die, so Reißig, wir:“…selbst ermöglichen und die bei mehr Konsequenz vermeidbar sind.“ In der 22. Minute kratzte der Leipziger Torhüter nach einer Ecke den aus fünf Metern geschossenen Ball noch aus dem linken unteren Eck, in der 32. Minute kreuzt der eigene Abwehrspieler ohne zu klären einen eigentlich harmlosen Freistoß unmittelbar vor den Torwart, der danach den Ball reflexartig an die Latte lenken konnte. „Das Ding war wichtig, die Null zu halten. Hinten haben wir eine große Qualität. Die Defensive hat ganz wenig zugelassen, die wichtigen Zweikämpfe gewonnen. Wenn wir die Halbzeit eins überstehen, können wir hinten heraus immer zulegen.“, so Reißig weiter. Die Mannschaft habe mittlerweile entsprechende Erfahrungen gesammelt und nach der Halbzeitansprache, in der auch immer neue Lösungsmöglichkeiten besprochen würden, habe man sich immer gesteigert.

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Auf das Siegesgleis gelangten die Probstheidaer mit dem 1:0 durch einen beherzten Fernschuss des Sechsers aus zwanzig Metern in der 37. Minute. Die Leipziger erarbeiteten sich jetzt ein klares Chancenplus und die Fortunen konnten einen dieser Angriffe über die rechte Seite nur per Foul im Strafraum unterbinden. Der sicher verwandelten Strafstoß brachte das 2:0 für die Hausherren (48.). Nur zwei Minuten später fiel durch einen platzierten Linksschuss das 3:0. In der 63. Minute schloss ein Leipziger einen sehenswerten Alleingang nach dem Umspielen des Chemnitzer Torhüters zum 4:0-Endstand ab.

Im Fazit befand Co-Trainer Reißig, dass der Sieg auf Grund der zweiten Halbzeit auch in dieser Höhe verdient sei. Zwar war man tendenziell auch in Halbzeit eins besser, habe das Spiel gemacht, aber sich keine zwingenden Chancen erarbeitet. Auch wenn man in jeder Phase des Spiels die Kontrolle gehabt habe, gäbe es genügend „Luft nach oben“, habe man nicht das gespielt, was wir eigentlich wollen. Nun stehe als Nächstes das schwierige Pokalspiel bei Rotation an: Man wisse, was einen dort im „kleinen Derby“ erwarte, wisse aber auch, was man könne.

Ohne das Pokalspiel unterschätzen zu wollen, liege der Fokus diese Woche aber auf dem schweren Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue, die als Absteiger aus der Regionalliga nur zwei Punkte vor Lok liegen. Man habe eine sehr gute Ausgangsposition und stünde sehr gut da, womit vor der Saison nicht so viele gerechnet hätten. Man wolle, so Reißig, oben dabei bleiben, sich weiterentwickeln. Am derzeitig guten Entwicklungsstand müsse stetig hart weiter gearbeitet werden, um am Ende um die oberen Plätze mitspielen zu können.