05. Mai 2017 / 17:52 Uhr

Loks U9 zieht gegen die U8 von RB Leipzig ins Finale ein

Loks U9 zieht gegen die U8 von RB Leipzig ins Finale ein

Jürgen Schwarz
SPORTBUZZER-Nutzer
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Loks U9 war von der U8 von RB nicht zu stoppen. © 1. FC Lok Leipzig Nachwuchs
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Finaleinzug der Lok-Junioren mit klarem Auswärtssieg bei RB Leipzig.

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Leipzig. Die Vorfreude auf das Spiel war in der blaugelben Mannschaft sehr groß. Pokalhalbfinale gegen RBL, auswärts! Nur vierzig Spielminuten vom großen Ziel Finale entfernt. Schon in der Kabine war die Stimmung in der Mannschaft perfekt. Konzentriert und dennoch immer mit einem Lächeln im Gesicht bereitete sich das Team von Trainer Diermann vor. Nervosität war nicht spürbar, dagegen war die Entschlossenheit in den Gesichtern der jungen Spieler nicht zu übersehen.  Als das Spiel begann, spürte man aber auch die Entschlossenheit beim Gegner. Sie zeigten von der ersten Minute an Vollgasfussball. Prompt schlug es nach 2 Spielminuten schon im blaugelben Kasten ein. Kurz schütteln und selbst aktiv werden, war nun angesagt. Spielminute drei brachte den Ausgleich, Spielminute vier den erneuten Rückstand. Was für ein Auftakt!  Danach befreite sich Blau-Gelb aus dem Belagerungszustand und übernahm zusehends die Initiative. Einem geschickt eröffneten Spielaufbau folgten immer öfter brandgefährliche offensive Aktionen der Lok-Junioren. Ab der 9. Spielminute stand die LOK unter Volldampf. Dem 2:2-Ausgleich ließen die Probstheidaer etwa jede dritte Spielminute ein weiteres Tor folgen und erhöhten zum 2:7 Pausenstand. RBL war in dieser Phase des Spiels überfordert.

Fotogalerie: RB Leipzig U8 - 1. FC Lok Leipzig U9

Loks U9 zieht gegen die RB-U8 ins Finale ein (12) (Nachwuchs 1. FC Lok Leipzig) Zur Galerie
Loks U9 zieht gegen die RB-U8 ins Finale ein (12) (Nachwuchs 1. FC Lok Leipzig) ©
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Für die zweite Halbzeit erwartete Trainer Diermann dennoch einen „heißen Tanz“, war ihm der Eindruck der ersten Spielminuten durchaus noch vor Augen! Da war RBL auf Augenhöhe und hatte seine Mannschaft sehr gefordert. Er motivierte die Mannschaft, keinen Deut nachzulassen. Die zweite Halbzeit bot ein völlig anderes Bild. RBL und LOK spielten und kämpften auf Augenhöhe, die Defensivspieler auf beiden Seiten überzeugten mit ihrem Zweikampfverhalten. So kam es nur zu wenigen klaren Chancen auf beiden Seiten. Jeweils ein Tor konnten beide Mannschaften noch für sich verbuchen, die zum Endstand von 8:3 und zum Auswärtssieg des 1. FC Lokomotive Leipzig in der Sportschule Abtnaundorf führten.

Trainer Diermanns Fazit nach dem Spiel fiel positiv aus. Er sah seine Mannschaft schlecht ins Spiel starten und bewertet die etwas glückliche Torerfolge zum Ausgleich als entscheidenden Baustein zur Wiederfindung des Selbstbewusstseins seiner Spieler. Danach war das Team wieder besser im Spiel. Insgesamt bewertete er die Partie als ausgeglichen. Gegenüber dem jüngeren Jahrgang von RBL konnte seine Mannschaft dann doch ihre etwas weiter entwickelten technischen und koordinativen Fähigkeiten sowie die körperlichen Vorteile als entscheidende Faktoren ins Spiel einbringen. Die Begegnung war aus seiner Sicht sehr kampfbetont und weniger von spielerischen Akzenten geprägt. Der Wille war für ihn der entscheidende Faktor zum Sieg, welchen er unterm Strich für seine Mannschaft als verdient empfand.
Im Endspiel um den 6. Leipziger-Cup werden die Blau-Gelben dann am 10.06., 10.30 Uhr auf die F1-Junioren vom Eintracht Leipzig-Süd treffen.

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