14. Januar 2020 / 07:37 Uhr

Lothar Matthäus über BVB-Zugang Erling Haaland: "Nicht alleiniger Heilsbringer"

Lothar Matthäus über BVB-Zugang Erling Haaland: "Nicht alleiniger Heilsbringer"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lothar Matthäus (links) spricht über BVB-Neuzugang Erling Haaland.
Lothar Matthäus (links) spricht über BVB-Neuzugang Erling Haaland. © 2020 TF-Images/Montage
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Mit Verzögerung ist Borussia Dortmunds Top-Zugang Erling Haaland nun voll da. Die Knieprobleme sind überstanden, der 19-Jährige will in der Bundesliga sofort spielen und Tore schießen. Rekordnationalspieler und Sky Experte Lothar Matthäus schätzt die Lage des BVB-Zugangs ein.

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Fußball-Legende Lothar Matthäus bewertet die Situation von Erling Haaland bei Borussia Dortmund. Der Rekordnationalspieler und Sky Experte lobt den Revierklub für den Transfer des norwegischen Top-Talents. "Positiv ist erst einmal, dass der BVB auf die Baustelle im Sturm endlich und sehr sinnvoll reagiert hat", schreibt der 58-Jährige in seiner Sky-Kolumne.

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Haaland kam in der Winterpause für 20 Millionen Euro vom österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund. "Sie haben einen tollen Stürmer verpflichtet, den man aber nicht mit Druck überfrachten sollte. Er passt ins System der Dortmunder, wird mit Sicherheit auch seine Tore machen, sollte aber nicht als alleiniger Heilsbringer gesehen werden", meint Matthäus, der das komplette Team gefordert sieht: "Die ganze Dortmunder Mannschaft muss jetzt besser performen als in der Hinrunde."

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Der BVB steht in der Bundesliga auf Rang vier und verzeichnet aktuell einen Sieben-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter RB Leipzig. Was die Mannschaft des Revierklubs auf jeden Fall besser machen muss? "Vor allem muss sie mit Führungen besser und souveräner umgehen und diese regelmäßig ins Ziel bringen. Wenn sich allerdings alle Leistungsträger steigern und Haaland sofort richtig einschlägt, dann spielt natürlich auch Dortmund um den Titel. Aber man sollte den Jungen, der in Österreich und in der Champions League (vor allem gegen Genk) viele Tore erzielt hat, zunächst mal in der Bundesliga ankommen lassen", schreibt der 58-Jährige.

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