13. März 2021 / 18:15 Uhr

Löw-Nachfolge: Matthäus lässt Hintertür offen - "Wenn ich gebraucht werde, bin ich da, um zu helfen"

Löw-Nachfolge: Matthäus lässt Hintertür offen - "Wenn ich gebraucht werde, bin ich da, um zu helfen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich erneut eine Hintertür offen gelassen, was seine Bereitschaft angeht, die Nachfolge des scheidenden Bundestrainers Joachim Löw (links) anzutreten.
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat sich erneut eine Hintertür offen gelassen, was seine Bereitschaft angeht, die Nachfolge des scheidenden Bundestrainers Joachim Löw (links) anzutreten. © IMAGO/Fotostand/Thomas Boecker/DFB/Pool/Pressefoto (Montage)
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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat erneut offen gelassen, ob er als Nachfolger des im Sommer scheidenden Bundestrainers Joachim Löw zur Verfügung steht. Seine Lebensplanung sei anders, sagte Matthäus bei "Sky", aber: "Wenn ich merke, dass ich gebraucht werde, bin ich da, um zu helfen."

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat erneut offen gelassen, ob er sich vorstellen kann, nach der Europameisterschaft in diesem Sommer die Nachfolge des dann scheidenden Bundestrainers Joachim Löw beim DFB anzutreten. "Mein Lebensplan sieht anders aus", wiederholte Matthäus zunächst sein Mantra der vergangenen Tage, um einzuschränken: "Wenn beim DFB Leute denken, dass ich der richtige bin, oder ich merke, dass die Fans mich wollen, dann muss man natürlich darüber sprechen", sagte der 150-malige Nationalspieler am Samstag beim TV-Sender Sky. Matthäus fügte hinzu: "Wenn ich merke, dass ich gebraucht werde, bin ich da um zu helfen. Dann müssen die Leute beim DFB aber auch davon überzeugt sein."

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Löw hatte am Dienstag bekannt gegeben, sein Amt im Sommer nach dann 15 Jahren zur Verfügung zu stellen. Seitdem wird über mögliche Kandidaten für Löws Nachfolge spekuliert. Dabei fällt immer wieder auch der Name von Matthäus, der seit seinem Aus als Nationalcoach Bulgariens 2011 jedoch nicht mehr als Trainer gearbeitet hat. Stattdessen ist der Weltmeister von 1990 seit 2012 nur noch als TV-Experte aktiv. Ein Engagement beim DFB hatte Matthäus in den vergangenen Tagen mehrfach mit Verweis auf seine Tätigkeit bei Sky, die ihn zufrieden stelle, ausgeschlossen.

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Im Podcast "Bayern-Insider" der Bild deutete Matthäus am Freitag jedoch plötzlich ein mögliches Umdenken an. "Wenn irgendwann die Frage auf mich zukommt vonseiten der Verantwortlichen, musst du dir natürlich die Gedanken machen", sagte der langjährige Profi des FC Bayern und ergänzte: "Ein Franz Beckenbauer wollte 1984 auch nicht Teamchef werden, sondern hat es im Endeffekt gemacht, auch auf einen gewissen öffentlichen Druck hin." Beckenbauer verkündete daraufhin via Bild, er halte seinen früheren Kapitän ebenfalls für einen "sehr guten Kandidaten". Matthäus seinerseits hatte unter der Woche den früheren Bundesliga-Coach Ralf Rangnick (u. a. Schalke 04 und RB Leipzig) als seine favorisierte Lösung genannt.