03. Mai 2021 / 11:02 Uhr

Matthäus fordert Zäsur beim DFB: Rummenigge und Völler sollen Verband aus Krise führen

Matthäus fordert Zäsur beim DFB: Rummenigge und Völler sollen Verband aus Krise führen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lothar Matthäus (Mitte) bringt Karl-Heinz Rummenigge (links) und Rudi Völler für die mögliche Nachfolge von DFB-Boss Fritz Keller ins Spiel.
Lothar Matthäus (Mitte) bringt Karl-Heinz Rummenigge (links) und Rudi Völler für die mögliche Nachfolge von DFB-Boss Fritz Keller ins Spiel. © Getty Images (Montage)
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Nach einem Eklat steht Fritz Keller beim DFB vor dem Aus. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus macht sich bereits über mögliche Nachfolger des umstrittenen Verbandspräsidenten Gedanken. Er wünscht sich ein Tandem aus Karl-Heinz Rummenigge und Rudi Völler.

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Wer bringt den schwer angeschlagenen DFB wieder auf Kurs? Lothar Matthäus hat in der schwelenden Führungskrise Karl-Heinz Rummenigge als Nachfolger des umstrittenen DFB-Präsidenten Fritz Keller ins Gespräch gebracht. Es werde Zeit, „dass der größte Fußball-Verband der Welt von jemandem angeführt wird, der aus dem Fußball kommt. Und darum lautet mein großer Wunsch, dass Karl-Heinz Rummenigge oder Rudi Völler auf Keller folgen“, schrieb der 60-Jährige in seiner Sky-Kolumne.

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„Am liebsten wären mir beide. Rummenigge als Präsident und Völler als Vize. Selbst wenn es am Ende nur einer wird, hätten wir großen Grund zur Freude“, sagte der Rekordnationalspieler. „Rummenigge und Völler genießen Ansehen und Renommee in der Welt des Fußballs und beide beenden demnächst ihr Engagement beim FC Bayern beziehungsweise Bayer Leverkusen.“

Matthäus: Keller als DFB-Präsident "am Ende"

Keller sei als Präsident des DFB „am Ende. Aber das kann erst der Anfang sein. Die komplette DFB-Spitze muss ausgetauscht werden. Präsident, Vize, Generalsekretär und alle, die zum aktuellen System dazugehören“, forderte der Weltmeister von 1990. „Das Bild, das unser Verband seit Jahren, aber vor allem in der jüngsten Vergangenheit abgegeben hat, ist zum Schämen und gipfelt aktuell im Eklat um einen Nazi-Vergleich und die darauffolgende Posse.“

Matthäus geht mit seiner Kritik noch weiter. „Unser fußballerisches Ansehen leidet auch international seit einiger Zeit. Die schlechten Leistungen auf dem grünen Rasen gehen leider schon länger Hand in Hand mit einer Verbandsspitze, für die man sich nicht nur als deutscher Ex-Spieler schämen muss“, sagte der ehemalige Weltklasse-Profi. „Wurden wir früher noch für beides bewundert, werden wir jetzt oft ausgelacht.“