07. Juli 2019 / 18:45 Uhr

„Absolutes No-Go!“ – Lothar Matthäus greift Bayern-Torwart Manuel Neuer an

„Absolutes No-Go!“ – Lothar Matthäus greift Bayern-Torwart Manuel Neuer an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Legende Lothar Matthäus hat FCB-Keeper Manuel Neuer hart kritisiert.
Bayern-Legende Lothar Matthäus hat FCB-Keeper Manuel Neuer hart kritisiert. © imago images / ULMER Pressebildagentur
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Rüffel von Lothar Matthäus: Der deutsche Rekord-Nationalspieler geht mit dem FC-Bayern-Torwart Manuel Neuer hart ins Gericht. Die Aussagen seines Beraters Thomas Kroth über die Transfer-Politik des FCB seien ein „absolutes No-Go“ gewesen. Matthäus vermutet Neuer selbst hinter den Aussagen.

Die Diskussion um die Transferpolitik des FC Bayern München in diesem Sommer spitzt sich zu: Jetzt hat Rekordnationalspieler Lothar Matthäus den FC-Bayern-Keeper Manuel Neuer hart attackiert. In der Süddeutschen Zeitung hatte Neuer-Berater Thomas Kroth den Kader des FCB zuletzt als nicht konkurrenzfähig und den Abstand zu den vier englischen Topklubs als gravierend bezeichnet.

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Matthäus spekuliert: Steckt Manuel Neuer selbst hinter der Kritik am FC Bayern?

Matthäus vermutet Neuer selbst hinter den Aussagen, wie er gegenüber der Bild spekuliert: „Ich kenne seinen Berater Thomas Kroth, der von sich aus eher nicht die Öffentlichkeit sucht. Manuel wird das sicher mit ihm besprochen haben“, sagte der 58-Jährige. „Meine Berater hätten sich nie derart öffentlich äußern dürfen, ohne dass ich meine Zustimmung dazu im Vorfeld gegeben hätte.“

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Die Art und Weise der Kritik missfällt Matthäus: „Dieses Vorgehen von Manuel Neuer ist ein absolutes No-Go. Als Kapitän des FC Bayern habe ich das selbst im Klub anzusprechen, wenn ich mit der Transferpolitik ein Problem habe“, so der Ex-Bayern-Spieler. „Die Türen der Bosse stehen dafür immer offen.“

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Neuer-Berater Kroth ließ Zukunft von Neuer beim FC Bayern offen

Neuer-Berater Kroth hatte die Zukunft seines Schützlings im Interview mit der SZ sogar offengelassen. Eine Vertragsverlängerung und ein Karriereende in München seien für den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft „natürlich das naheliegende Modell“, so Kroth. „Aber nicht das einzige“, schränkte der 59-Jährige vielsagend ein. Der Bayern-Keeper wolle nach 2021 weitermachen. „Jetzt ist die Phase, in der er sich entscheiden muss: Wie geht es perspektivisch weiter?“, erklärte Kroth. „Wenn er merkt, der FC Bayern klotzt ran, dann wird er noch mal richtig aufblühen.“

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Ein deutlicher Hinweis auf die Transferpolitik des FC Bayern. Der Double-Gewinner der vergangenen Saison kann mit Lucas Hernandez, Benjamin Pavard und Fiete Arp bisher nur drei Sommerneuzugänge vorweisen.