28. Juni 2018 / 09:27 Uhr

Lothar Matthäus kritisiert deutsche Nationalmannschaft nach WM-Aus

Lothar Matthäus kritisiert deutsche Nationalmannschaft nach WM-Aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In Bundestrainer Joachim Löw sieht Matthäus einen Hauptverantwortlichen für die Blamage.
In Bundestrainer Joachim Löw sieht Matthäus einen Hauptverantwortlichen für die Blamage. © Getty/Montage
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Erstmals in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft verabschiedet sich eine DFB-Auswahl nach einer WM-Vorrunde. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus kritisierte die Elf und Bundestrainer Joachim Löw dafür scharf.

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Nach dem historischen wie blamablen Vorrunden-Aus bei der WM in Russland hat Rekordnationalspieler Lothar Matthäus der DFB-Auswahl Selbstüberschätzung und Bundestrainer Joachim Löw falsche Personalentscheidungen vorgeworfen. Schon in der Vorbereitung habe es viele Probleme und schlechte Testspiele gegeben, schrieb der Weltmeister von 1990 in einem Gastbeitrag für die Bild-Zeitung. "Und was ich in den drei Gruppenspielen auf dem Platz sah, hat diese Spaltung des Teams vollkommen bestätigt. Die Mannschaft war keine Einheit. Sie hat keine Leidenschaft gezeigt. Und viel schlimmer: Sie war selbstherrlich."

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Die deutsche Nationalmannschaft ist in der Vorrunde der WM 2018 ausgeschieden! Erstmals seit 1938 sind die Deutschen damit nicht in der K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft dabei. Wie die internationale Presse über das Debakel schreibt, zeigt der <b>SPORT</b>BUZZER in einer Bildergalerie. Zur Galerie
Die deutsche Nationalmannschaft ist in der Vorrunde der WM 2018 ausgeschieden! Erstmals seit 1938 sind die Deutschen damit nicht in der K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft dabei. Wie die internationale Presse über das Debakel schreibt, zeigt der SPORTBUZZER in einer Bildergalerie. ©
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Auch Löw stehe nun zurecht in der Kritik wegen seiner Kaderplanung. "Der Mannschaft fehlten Typen mit Ecken und Kanten wie Bayerns Sandro Wagner", kritisierte Matthäus, der mit der Nationalelf Bulgariens zuletzt vor sieben Jahren ein Team trainierte. Beim WM-Personal habe Löw auch nicht genügend Wert auf schnelle Spieler wie Leroy Sané gelegt, der beim englischen Meister Manchester City zum Stammpersonal zählt, aber überraschend nicht mit nach Russland fahren durfte.

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An einen Rücktritt Löws glaubt Matthäus nach eigenen Worten zwar nicht. Der vor dem Turnier verpasste Umbruch sei aber spätestens jetzt unumgänglich. "Die Mannschaft muss rund um Führungsspieler wie (Manuel) Neuer und (Toni) Kroos mit neuen Gesichtern aufgebaut werden", forderte der 150-malige Nationalspieler. Junge Talente wie Niklas Süle, Tobias Werner und Leon Goretzka gelte es zudem viel stärker einzubinden.

In einem Kommentar für die britische Sun zog Matthäus das Fazit: "Keine Anführer, keine Leidenschaft, keine Einstellung und die falsche Mannschaft." Seine Philippika veröffentlichte er unter dem Titel: "Ende einer Generation."

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