14. April 2019 / 15:59 Uhr

Matthäus erklärt TV-Ausraster nach BVB-Spiel: Deshalb regte er sich bei Sky so auf

Matthäus erklärt TV-Ausraster nach BVB-Spiel: Deshalb regte er sich bei Sky so auf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lothar Matthäus am Rande des Spiels zwischen Dortmund und Mainz mit Sky-Moderator Sebastian Hellmann.
Lothar Matthäus am Rande des Spiels zwischen Dortmund und Mainz mit Sky-Moderator Sebastian Hellmann. © imago images / Team 2
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Damit hat Lothar Matthäus viele TV-Zuschauer überrascht: Nach dem BVB-Spiel gegen Mainz 05 rastete der Sky-Experte plötzlich ohne erkennbaren Grund aus. Nun hat der Rekordnationalspieler sich über seine Wutattacke geäußert...

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Viele TV-Zuschauer des Bundesliga-Spiels zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FSV Mainz 05 (2:1) staunten nicht schlecht: Kurz nach Abpfiff rastete Sky-Experte Lothar Matthäus bei offenem Mikrofon ohne erkennbaren Grund aus, pampte seine Kollegen vom Bezahl-Sender an. "Ich habe gar keine Daten. Dann macht eure Sachen doch allein, wenn ihr mich so im Stich lasst", grollte der Rekordnationalspieler gründlich schlecht gelaunt - ein Satz, den die Öffentlichkeit eigentlich nicht hören sollte...

Worum ging es bei dem Ausraster des 58-Jährigen genau? Diese Frage stellten sich viele TV-Fans. Matthäus erklärte seine emotionale Reaktion am Sonntag bei Bild. Man habe sich bei der Wahl des Spielers des Spiels auf den starken Mario Götze verständigt. Matthäus: "Mir ist wichtig, das dann nicht nur aus einem Gefühl und meiner persönlichen Wahrnehmung heraus zu präsentieren, sondern professionell mit Fakten zu untermauern." Diese bekam er aber nicht wie versprochen zugeliefert.

Wenn die Wut überkocht: Die größten Ausraster der Fußballgeschichte

Oliver Kahn: In nur einem Spiel leistete sich Oliver Kahn 1999 gleich zwei Ausraster. Beim 2:2 gegen den BVB fiel er nicht nur aufgrund seines Kung-fu-Tritts in Richtung von Stephane Chapuisat negativ auf, sondern auch mit einem Biss gegen Heiko Herrlich. Zwar gab der heutige Leverkusen-Trainer später zu, den FCB-Keeper auf Empfehlung von Jürgen Kohler provoziert zu haben, doch mit Kahns Ohr-Knabberei war wirklich nicht zu rechnen. Zur Galerie
Oliver Kahn: In nur einem Spiel leistete sich Oliver Kahn 1999 gleich zwei Ausraster. Beim 2:2 gegen den BVB fiel er nicht nur aufgrund seines Kung-fu-Tritts in Richtung von Stephane Chapuisat negativ auf, sondern auch mit einem Biss gegen Heiko Herrlich. Zwar gab der heutige Leverkusen-Trainer später zu, den FCB-Keeper auf Empfehlung von Jürgen Kohler provoziert zu haben, doch mit Kahns Ohr-Knabberei war wirklich nicht zu rechnen. ©
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Matthäus: "Das Mikro war etwas zu früh offen"

"Deshalb habe ich das Richtung Regie gesagt. Der einzige Fehler: Das Mikro war etwas zu früh offen“, betonte Matthäus, der seit 2012 für Sky arbeitet und als einer der profiliertesten TV-Experten Deutschlands gilt. Kurzfristig entschied man sich nach Rücksprache mit der Borussia gegen Götze, sondern für BVB-Kapitän Marco Reus, der wenig später mit Matthäus und Moderator Sebastian Hellmann am Sky-Pult stand. Deshalb wurden für Matthäus gar keine Götze-Daten aufbereitet...

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Wie professionell Matthäus, der auch schon für das ZDF, Eurosport und den englischen Sender ITV als Fußball-Fachmann arbeitete, inzwischen vor der Kamera ist, zeigte er wenige Sekunden nach seinem Ausbruch, als er Reus unmittelbar nach seiner Wutattacke interviewte - nun mit größtmöglicher Gelassenheit.

Hier bewerten: Die BVB-Spieler gegen Mainz 05

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