06. August 2019 / 13:31 Uhr

Lotto King Karl: Job beim HSV war "extrem schlecht bezahlt"

Lotto King Karl: Job beim HSV war "extrem schlecht bezahlt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Ikone Lotto King Karl klagt über die Bezahlung bei seinem ehemaligen Arbeitgeber. 
HSV-Ikone Lotto King Karl klagt über die Bezahlung bei seinem ehemaligen Arbeitgeber.  © imago images / Oliver Ruhnke
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Nach dem Aus der Hymne "Hamburg, meine Perle" vor den Heimspielen des Hamburger SV hat Sänger Lotto King Karl ein pikantes Detail verraten. Offenbar trifft ihn das Ende seiner Auftritte aus finanzieller Sicht kaum.

Lotto King Karl (52) bedauert das Aus als Stadionsprecher und Sänger beim Hamburger SV in finanzieller Hinsicht nicht. Der Job im Volksparkstadion sei „extrem schlecht bezahlt gewesen“, sagte der Musiker im Podcast "Reden ist Geld". Andere bekämen für die Arbeit dreimal so viel Geld. "Aber ich habe es gerne gemacht, weil ich es eine tolle Erfahrung finde, weil ich das nach wie vor einen tollen Verein finde." Nun wechsle er auf die andere Seite des Zauns als normaler Fußballfan des Zweitligisten. Lotto King Karl hatte 14 Jahre lang vor jedem Heimspiel das Lied "Hamburg, meine Perle" gesungen.

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Ursprung der Entscheidung, die Hymne abzuschaffen, war ein offener Brief von Tim-Oliver Horn, Boss der mächtigen Fan-Vereinigung HSV Supporters Club. Darin forderte Horn im Juni, dass nach der abgebauten Stadion-Uhr, die die Zeit der Bundesliga-Zugehörigkeit des "Dinos" zählte, nun auch die Hymne gehen solle. Die Hymne,"in der es in keiner Textstelle um den HSV geht, in der wir immer noch von Juve oder Rom träumen und in der wir heute noch davon singen, dass es für Bremen hier nix zu holen gibt", verkörpere nicht mehr den gegenwärtigen Zustand des Vereins. Anfang Juli reagierte HSV-Boss Bernd Hoffmann dann und erklärte, die Hymne werde ersatzlos gestrichen.

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Im SPORTBUZZER-Interview hatte Lotto King Karl seinen Song zuvor verteidigt. Die Kampagne gegen die Hymne sei nur ein Versuch, um für Missstände im Verein einen Sündenbock zu finden: "Wenn er (Supporters-Boss Horn, d. Red.) etwas verbessern will, dann kann er es konstruktiv oder destruktiv machen. Das hier ist nur destruktiv."

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