07. Oktober 2020 / 20:49 Uhr

Joachim Löw: Kai Havertz, Florian Neuhaus & Co. sollen gegen die Türkei "Ambitionen untermauern"

Joachim Löw: Kai Havertz, Florian Neuhaus & Co. sollen gegen die Türkei "Ambitionen untermauern"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Bundestrainer Joachim Löw baut gegen die Türkei auf ein junges DFB-Team um Florian Neuhaus (r.) von Borussia Mönchengladbach.
Bundestrainer Joachim Löw baut gegen die Türkei auf ein junges DFB-Team um Florian Neuhaus (r.) von Borussia Mönchengladbach. © imago images/Herbert Bucco
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Joachim Löw vertraut gegen die Türkei auf eine junge Mannschaft - unter anderem mit dem Debütanten Florian Neuhaus und Rückkehrer Benjamin Henrichs. Vor dem Anpfiff erklärte der Bundestrainer, was er von den Spielern sehen will.

In Abwesenheit der großen Stars des FC Bayern und der Nationalspieler von RB Leipzig gibt Bundestrainer Joachim Löw beim Testspiel gegen die Türkei in Köln vielen Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance - darunter sind Leeds-Verteidiger Robin Koch, Luca Waldschmidt von Benfica Lissabon und Florian Neuhaus von Borussia Mönchengladbach, der sogar von Beginn an zu seinem Debüt kommt. Löw erklärte vor der Partie bei RTL, was er von der Mannschaft am Mittwochabend erwartet.

Die Partie könne man durchaus als eine Art Casting auch mit Blick auf die EM im kommenden Jahr auffassen, ließ der Bundestrainer durchblicken. Das von ihm berufene Team sei eine "an Erfahrung (...) sehr junge Mannschaft", so Löw. "Ich weiß, dass ich keine Wunderdinge erwarten kann. Wir sind erst seit zwei Tagen zusammen. Jeder kann für sich selber seine Ambitionen untermauern, Werbung für sich selber machen, und auch für den deutschen Fußball", erklärte der 60-Jährige weiter. Es sei vor allem für neue Gesichter wie Neuhaus oder Rückkehrer Benjamin Henrichs eine "Chance zu zeigen, dass sie die Mannschaft verstärken können".

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Was möchte der Bundestrainer von seiner Mannschaft sehen? "Dass wir konzentriert und aggressiv agieren", betonte Löw. "Wenn Fehler passieren, muss man das verzeihen. Die Mannschaft hat Mut, ich habe die Spieler darin bestärkt, dass sie auch Fehler machen können". Insbesondere stellte Löw heraus, dass seine Mannschaft offensivfreudig agieren soll - und auch mal eine Führung ins Ziel zu bringen, woran es immer wieder gehapert hatte. Löw: "Am Ende belohnen wir uns oft nicht. Das ist oftmals auch frustrierend. Die Leitungen sind häufig gut, aber die Ergebnisse sind am Ende das, was zählt. Wenn ich in Führung bin, darf ich nicht nachlässig sein." Zuletzt hatte der DFB im September gegen Spanien und die Schweiz jeweils eine 1:0-Führung verspielt und lediglich remis gespielt.