14. April 2020 / 09:23 Uhr

LSC 1901 und RC Sport Leipzig: Ostliga soll Mitte Juni beginnen

LSC 1901 und RC Sport Leipzig: Ostliga soll Mitte Juni beginnen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild Tennis
Geht es nach dem DTB, so beginnt die Tennis-Ostliga Mitte Juni. © Marcelo Endelli / Getty Images
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Die Tennis-Ostliga soll auf Grund der Coronavirus-Krise über einen Monat später beginnen: Statt Anfang Mai fängt die Saison nun Mitte Juni an.

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Leipzig. Nach der Absage der Punktspiele in der 1. und 2. Tennis-Bundesliga bei den Damen entschied der Deutsche Tennis Bund (DTB) am Donnerstag, dass auch in der 1, und 2. Bundesliga der Herren in diesem Jahr nicht gespielt wird. In allen nachfolgenden Spielklassen gehen die Verantwortlichen derzeit davon aus, dass die Saison durchgeführt wird – mit deutlich späterem Beginn.

Für die Ostliga, in der Leipzig mit den beiden Herren-Mannschaften von RC Sport und LSC 1901 sowie zehn Seniorenteams vertreten ist, wurde bereits ein neuer Terminplan erstellt. Danach erfolgt der Auftakt statt wie bisher vorgesehen am 2. Mai nun am Wochenende 13./14. Juni, und die ersten drei Spieltage werden bis zum 27./28. Juni ausgetragen. Nach fast zweimonatiger Punktspielpause sollen dann die restlichen vier Spieltage erst vom 22./23. August bis 6. September stattfinden.

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Allerdings überschneiden sich diese Termine mit zwei wichtigen Turnieren des Sächsischen Tennis Verbands (STV). Für den 12. bis 14. Juni sind die Sachsen-Meisterschaften in Chemnitz vorgesehen. Da diese Titelkämpfe auch in anderen Landesverbänden auch schon zugunsten der Durchführung der Punktspiele abgesagt wurden, ist dies auch in Sachsen vorstellbar. Auf die vom 20. bis 23. August im Sportforum vorgesehenen 22. Internationalen Sächsischen Meisterschaften der Damen und Herren jedoch nicht.

Was die Punktspiele betrifft gibt es ein Problem. Da es in den Bundesligen keine Absteiger gibt, sind auch keine Aufsteiger möglich. STV-Präsident Rainer Dausend spricht sich ohnehin generell für eine Saison ohne Auf- und Aufstieg aus.

Rolf Becker