17. Oktober 2021 / 20:00 Uhr

LSC und Schkeuditz trennen sich 1:1, SV Mölkau trifft zehnmal gegen Rotation II

LSC und Schkeuditz trennen sich 1:1, SV Mölkau trifft zehnmal gegen Rotation II

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Der Schkeuditzer Spieler Simon Schröder liegt im Spiel gegen den Leipziger SC am Boden.
Der Schkeuditzer Spieler Simon Schröder liegt im Spiel gegen den Leipziger SC am Boden. © Alexander Prautzsch
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In einigen Partien der Stadtliga-Leipzig gab es Torfestivals: 10:1, 6:0 und 4:4 hießen unter anderem die Ergebnisse. Auf den anderen Plätzen ging es treffertechnisch gesitteter zu.

Leipzig. Dieser Stadtliga-Spieltag hatte es in sich. Der SV Panitzsch/Borsdorf hatte am Donnerstag im - von Referee Matthias Clement übrigens souverän geleiteten - Spitzenspiel mit 2:0 beim SV Lindenau die Tabellenführung erobert und am Sonntag mit einem 6:0 bei Schlusslicht VfB Zwenkau II erwartet eindrucksvoll untermauert. Noch höher gewann allerdings tags zuvor der SV Mölkau, der den Tabellenvorletzten Rotation 1950 II mit einer schmerzhaften 10:1-Packung auf den Heimweg schickte. Den Gastgebern verhalf das zu Platz sechs.

Ein anderer Auswärtssieg fiel wesentlich knapper aus, war aber nicht minder bemerkenswert. Dass Chemie-Idol Hans-Jörg Leitzke als Trainer des FSV Großpösna ausgerechnet bei Chemie II per 1:0-Sieg die Abstiegsplätze verließ, entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie. Turbulent ging es in Eutritzsch zu, wo sich Lipsia II von Lok Engelsdorf nach finalem Treffertausch 4:4 trennte. Jeweils 1:1 endeten die Partien zwischen Olympia und Stötteritz sowie LSC 1901 und Schkeuditz. Letztere Partie riss die 53 zahlenden Zuschauer nicht gerade von den Sitzen. Daniel Flöth brachte den LSC schon nach einer Viertelstunde in Führung, ehe Eintracht-Torjäger Marco Jerome Amborn, der ansonsten diesmal ganz gut an die Kette gelegt wurde, mit seinem 22. Saisontor in der 53. Minute für den Ausgleich sorgte. Der jetzt Zweitpolatzierte SV Lindenau leckte seine Wunden nach dem verlorenen Donnerstag-Topspiel mit einem 2:1-Sieg bei Blau-Weiß II.

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Motor Gohlis-Nord triumphierte auswärts sehr klar, schoss Gastgeber SG Taucha II mit 5:1 ab. "Es war wichtig, dass wir drei Punkter mitnehmen, um oben dran zu bleiben", sagte MoGoNo-Spielertrainer Manuel Kurt Kienitz, der verletzungsbedingt diesmal aber nicht mitmischen konnte. "Wir waren überlegen und mit viel langen Bällen erfolgreich. Wir haben fast alle Zweikämpfe gewonnen." Drei Tore markierte allein Albrecht Liebmann.