02. Juni 2018 / 23:44 Uhr

LSV Südwest gewinnt letztes Treffen bei der LVB mit 5:2

LSV Südwest gewinnt letztes Treffen bei der LVB mit 5:2

Silvio Steinig
SPORTBUZZER-Nutzer
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Symbolbild © Christian Modla
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Die "Alten Herren" des LSV Südwest gewinnen letztlich ungefährdet mit 5:2. Allein die ungenügenden Chancenverwertung ist zu bemängeln. 

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Leipzig. Tja, so kann es gehen. Donnerstag träumten noch alle vom „Hitzefrei“ und einen entspannten Nachmittag am See. Umgeben von perfekten Leibern des anderen Geschlechts in zu knappen Bikinis. Aber „pitsch patsch fiel ein Regen wie die Sintflut“. Die Sommernachtsträume zerstört vom samstäglichen realen Waschbärbauchhorror.

Die Stimmung in der Kabine war trotz gekühltem Kasten Schwedenquell etwas gedrückt. Das letzte Spiel gegen eine Mannschaft, die uns in den erfolgreichen Pokaljahren 2016 und 2017 stets das Weiterkommen ermöglichte und somit zum Lieblingsgegner avancierte, ist eben nie erfreulich. Ein neuer Lieblingsgegner für den Pokal wird gesucht! Fortuna hat da eher schlechte Karten! Stötteritz wäre eine Option, die hatten uns sogar ganz selbstlos das Finale bei sich spielen lassen.

In einer 30 minütigen redundanten Ansprache schaffte es der Trainer aber mal wieder, die trüben Gedanken aus den Köpfen der Mannschaft zu verbannen. Den Blick starr auf den Kasten Schwedenquell gerichtet, ertrugen sie tapfer die alten Kamellen.

Die Ansprache vom Trainer blieb nicht ohne Wirkung. Der LSV walzte einen Angriff nach dem anderen über die holprige Zwo der Straßenbahner. Minute drei: Del Pierro erläuft auf der Grundlinie einen unerreichbaren Ball, schaut, sieht unseren Strohwitwer, passt (packing rate: 5), Karsten bekommt den Ball völlig blank drei Meter vorm Tor, nimmt ihn direkt und schießt rechts am leeren Tor vorbei.

Im Anschluss schaffte es der LSV immer wieder gefährlich vor das LVB-Tor. Doch es dauerte bis zur elften Minute ehe uns Doggy Doc mit einem überlegten Schlenzer zum 1:0 aus halblinker Position fünf Meter vorm Tor erlöste. Vorausgegangen war ein Schuss von Sebastian K., den der LVB-Schlussmann vor die Zauberfüße vom Doc abprallen ließ.

Nach dem 1:0 dann aber ein anderes Spiel. Die Dominanz war dahin und die LVB am Drücker. Es wirkte gerade so als wolle der ein oder andere sich noch einmal in einem persönlichen Sprint mit der Nr. 11 der LVB messen. Aus einem solchen Sprint resultierte dann auch ein Pfostentreffer von eben jener Nr. 11. Kurz darauf hatte wieder die menschliche Rakete die Chance zum Ausgleich. LVB kam schnell über ihre rechte Seite; Pass in die Mitte. MR01 geschlagen. Nr. 11 schiebt den Ball ins leere Tor. Dachten zumindest alle. Aber unsere Nr. 1 wurf sich mit einem Boris Becker-Gedächtnis-Hecht dazwischen und begrub den Ball unter seinem athletischen Körper.

Mit dem 2:0 (23‘) nach einer feinen Aktion von Marco Berger, del Pierro und Klimschi wurden die Angriffsbemühungen der LVB beendet. In Minute 24 dann der erste Wechsel wegen Luftmangel. Die Regenerationszeit nach den Flitterwochen war für Bergé zu kurz. Buddhi kam und wurde mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut, M. Sorgatz zu eskortieren. In Minute 25 machte Karsten seinen Fauxpas vergessen indem er mit einem sehenswerten Heber das 3:0 besorgte.

Die Fronten schienen nun geklärt und es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel jedoch ohne große Chancen. Kurz vor der Halbzeit dann das 4:0. Klimscher passt vom rechten Strafraumeck flach auf den Elfmeterpunkt, wo unser Instinktfußballer Nico lauert und ohne zu überlegen souverän mit dem Schienbein verwandelt.

Mit dem Wiederanpfiff sofort das 5:0 durch den heute gut aufgelegten Pike mit der Pike. In Minute 46. dann ein Wechsel aufgrund einer zu verrichtenden Notdurft. Der LSV konnte die notwendig gewordenen taktischen Änderungen des Trainerpraktikanten nicht direkt umsetzen und so kam die LVB zu zwei unnötigen aber verdienten Toren.

Mehr als diese zwei Treffer waren für Tram-Jungs aber nicht drin und der LSV war näher am sechsten und siebten Tor als die LVB am dritten Tor. Mit einer schlechten Torausbeute, einer geschlossenen Leistung aller 15 Spieler und Dank des gutaussehenden Trainerpraktikanten gewinnt der LSV letztlich ungefährdet mit 5:2. Für den LSV geht es nächste Woche nach Stötteritz. Fans organisieren die Anreise bitte selbst!

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