19. August 2019 / 18:12 Uhr

LTC-Präsident Mathias Reuschel wertet die Leipzig Open als Erfolg

LTC-Präsident Mathias Reuschel wertet die Leipzig Open als Erfolg

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
Viele bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik verfolgten das Finale der Leipzig Open. So waren u.a. der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (3.v.l.) und Justizminister Sebastian Gemkow (r.) zu Gast. 
Viele bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik verfolgten das Finale der Leipzig Open. So waren u.a. der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (3.v.l.) und Justizminister Sebastian Gemkow (r.) zu Gast.  © Dirk Knofe - Picturework.eu
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Viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik war am Finaltag des Turniers zu Gast und lobte das Engagement des gastgebenden LTC 1990. Einer zeitlichen Verlegung des Turniers in den kommenden Jahren wurde eine Absage erteilt. 

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Leipzig. Die Organisatoren des LTC 1990 haben auch die 21. Auflage der Leipzig Open als großen Erfolg bewertet. Das größte und wichtigste Tennisereignis im Osten Deutschlands bot bis Sonntag im Sportforum tollen Sport. Insgesamt kamen rund 2500 Besucher. Am Finaltag waren über 1000 Zuschauer dabei, die Tribünenplätze auf dem Centre Court reichten nicht aus.

Unter den Gästen befand sich auch viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik – allen voran Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke), Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) und SPD-Fraktionschef Dirk Panter, die alle die Turniersieger kürten. Kretschmer lobte als Überraschungsgast in seiner kurzen Rede zwischen Satz 1 und 2 beim Damen-Finale das Engagement des LTC. „Nur so ist es möglich, ein so wichtiges Tennisturnier zu organisieren.“

LTC-Präsident Mathias Reuschel äußerte sich sehr zufrieden: „Alles hat so gut geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Besonders bedanke ich mich bei den vielen Sponsoren, ohne die eine so große Veranstaltung überhaupt nicht möglich war. Sportlich habe ich mich besonders darüber gefreut, dass beim ITF-Turnier im Endspiel sogar zwei junge deutsche Spielerinnen unter sich waren. Das tut dem deutschen Tennis sehr gut.“

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Einer in den vergangenen Tagen von vielen Tennisinsidern diskutierten zeitlichen Verlegung der Veranstaltung, weil am Tag nach dem Leipziger Endspiel schon die Qualifikation der US Open auf einem anderen Belag beginnt, erteilte Reuschel eine Absage: „Ob da vielleicht noch die eine oder andere etwas höher in der Weltrangliste stehende Spielerin zu uns kommen würde, ist für mich nicht so entscheidend. Denn wir haben auch diesmal großartigen Sport geboten bekommen.“ Einzigartig findet er, dass im Rahmen der Leipzig Open auch der Nachwuchs beim Steffi-Graf-Teamcup und die Sponsoren beim Wirtschaftsturnier in Aktion sind.

Der Vizepräsident des Sächsischen Tennis Verbands Alexander Hodeck, der den erkrankten Präsidenten Rainer Dausend vertrat, bedankte sich beim Gastgeber: „Im Rahmen der Leipzig Open fand mit den 21. Internationalen Sächsischen Meisterschaften wieder das wichtigste Turnier unseres Verbands statt. Dafür ist der LTC seit 2005 ein hervorragender Gastgeber.“

Die sportliche Leitung der Veranstaltung des Weltranglistenturniers der Damen lag zum fünften Mal in Folge in den Händen von Anja Kühne. Die Berlinerin wird von der Internationalen Tennisföderation ITF als Supervisor eingesetzt. „Die Leipziger Veranstaltung ist schon deshalb etwas Besonderes für die Spielerinnen, weil sie in Organisation und Durchführung auch den Vergleich mit noch viel größeren Turnieren standhält“, sagte sie: „Zudem werden nicht nur die Aktiven liebevoll betreut, sondern auch unsere sechs Schiedsrichter.“ Anja Kühne hob auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der hiesigen Turnierdirektorin Birgit Bach hervor.

Andre Böhmer/Rolf Becker

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