28. März 2020 / 21:30 Uhr

Frankfurt-Legende Stepanovic attackiert Luka Jovic: "Tut alles, um Karriere zu zerstören"

Frankfurt-Legende Stepanovic attackiert Luka Jovic: "Tut alles, um Karriere zu zerstören"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luka Jovic muss harte Kritik von Frankfurt-Legende Dragoslav Stepanovic einstecken.
Luka Jovic muss harte Kritik von Frankfurt-Legende Dragoslav Stepanovic einstecken. © imago images/ZUMA Press/Jan Huebner
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Sein erstes Jahr bei Real Madrid hat sich Luka Jovic wohl anders vorgestellt. Der ehemalige Torjäger von Eintracht Frankfurt kommt bei den Königlichen nicht zum Zug. Nun geht mit Dragoslav Stepanovic eine Frankfurt-Ikone mit Jovic hart ins Gericht.

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Luka Jovic ist schon jetzt einer der großen Verlierer der Coronavirus-Krise. Der Neuzugang von Real Madrid war zuletzt in sein Heimatland eingereist, obwohl er sich wie das gesamte Team von Königlichen in Quarantäne befand. Anschließend hatte er in Serbien das Haus verlassen (Medienberichten zufolge für eine Party, laut Jovic für einen Besuch bei einer Apotheke) und damit für einen Aufruhr gesorgt. Selbst eine Freiheitsstrafe droht ihm nun. Für Frankfurt-Trainerlegende Dragoslav Stepanovic hat sich der Ex-Eintracht-Stürmer mit der Posse keinen Gefallen getan. "Er ist der Einzige, der alles tut, um seine Karriere zu ruinieren", kritisierte "Stepi" in der serbischen Zeitung Kurir den Real-Torjäger.

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Laut dem 71-Jährigen arbeite Jovic aktuell "gegen sich selbst". Dabei müsse er sich glücklich schätzen, "dass Adi Hütter ihm eine Chance bei der Eintracht gegeben hat". Nur das hätte "den größten Transfer in der Geschichte Serbiens" überhaupt möglich gemacht, so die Frankfurt-Ikone. Jovic wechselte vor der Saison für rund 60 Millionen Euro zum spanischen Spitzenklub. Der Serbe konnte die Erwartungen nach seiner Verpflichtung von Eintracht Frankfurt jedoch nicht erfüllen, schoss nur zwei Tore in 24 Einsätzen. Laut Marca plant Real nun eine Leihe des 22-Jährigen, und das bereits vor dem Wirbel um seine Madrid-Flucht in der Corona-Krise.

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Stepanovic attackiert Jovic: "Mund halten und ruhig bleiben"

Jovic versicherte, dass er sich keiner Schuld bewusst sei. Er habe zunächst in Madrid einen negativen Coronavirus-Test hinter sich gebracht, anschließend die Reise-Genehmigung von Trainer Zinedine Zidane und Präsident Florentino Perez eingeholt und sei auch nach seiner Landung in Serbien getestet worden - mit dem gleichen Ergebnis. Sein Vater findet, Jovic junior wird ungerecht behandelt. "Egal, was die Menschen denken: ich kann garantieren, dass mein Sohn sich den Regelungen fügt", sagte Milan Jovic gegenüber Novosti. "Er verlässt sein Haus nicht - außer, um in den Supermarkt zu gehen."

Für Stepanovic sollte Luka Jovic die Ausreden in seiner Situation sein lassen: "Wenn sie sagen, dass es einen Bann gibt, solltest du nicht so tun als ob du nichts verstehst", sagte "Stepi". "Du solltest besser den Mund halten und ruhig bleiben", so der Rat des zweifachen Frankfurt-Trainers. "Ich weiß nicht, Luka denkt offenbar nicht an sich selbst."