10. Juli 2020 / 09:11 Uhr

Lucas Hernandez spricht über erstes Jahr beim FC Bayern: Bundesliga "viel physischer" als La Liga

Lucas Hernandez spricht über erstes Jahr beim FC Bayern: Bundesliga "viel physischer" als La Liga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lucas Hernandez erlebte eine schwierige erste Saison beim FC Bayern. Hier wird der Franzose von Trainer Hansi Flick umarmt.
Lucas Hernandez erlebte eine schwierige erste Saison beim FC Bayern. Hier wird der Franzose von Trainer Hansi Flick umarmt. © Sportphoto by Laci Perenyi
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Er ist der Rekordtransfer des FC Bayern - und offenbarte in seiner ersten Saison beim Meister und Pokalsieger einige Anlaufschwierigkeiten: Lucas Hernandez muss seine Rolle im Team von Hansi Flick noch finden. Nun sprach der 24-Jährige über die Unterschiede zwischen der deutschen und der spanischen Liga und seine Lieblingsposition.

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Lucas Hernandez hätte sich zweifellos eine andere erste Saison beim FC Bayern München gewünscht. Zwar wurde der Rekordtransfer, der vor der Saison für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid zum FCB wechselte, mit den Münchnern auf Anhieb souverän Meister und Pokalsieger - und hat sogar noch die Chance, die erste Spielzeit im Bayern-Dress mit dem Champions-League-Titel zu krönen. Doch persönlich war die Bilanz des 24-Jährigen eher trist: nur 24 Mal kam Hernandez zum Einsatz, war zudem oft verletzt. Den Kampf um die Stammplätze hat er vorerst verloren.

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Dennoch zieht der Weltmeister von 2018 ein recht positives Fazit seines ersten Bayern-Jahres. Er sei "sehr glücklich" sagte Hernandez in seinem ersten Interview auf Deutsch mit dem vereinseigenen TV-Sender. Das Double sei "fantastisch". Der FC Bayern selbst habe ihm von Beginn an imponiert, erklärte der Verteidiger: "Ich dachte mir einfach nur: Wow! Hier ist alles ein bisschen größer als bei Atlético. Der FC Bayern ist ein spezieller Verein, ein großer Verein."

Mit den Münchnern könnte Hernandez im Viertelfinale der Champions League auf seinen Ex-Klub treffen; während die Spanier, die im Achtelfinale Titelverteidiger Liverpool spektakulär eliminierten, ihr Viertelfinal-Ticket bereits sicher haben, müssen die Bayern Anfang August noch das Rückspiel gegen Chelsea überstehen, um in die Runde der letzten Acht einzuziehen. Der Vorsprung ist allerdings komfortabel, das Hinspiel gewann der FCB in London mit 3:0.

Lieber hinten links oder zentral? Hernandez: "Egal"

Hernandez erlebte diese Partie über 90 Minuten auf der Ersatzbank - ohnehin spielte er nicht so häufig, wie er es sich wohl selbst erwartet hätte. Dabei ist er variabel einsetzbar, kann sowohl hinten links als auch in der Innenverteidigung spielen. Wo er aufgestellt wird, sei ihm "egal", betonte Hernandez, der auf jeden Fall bei den Bayern bleiben wird: " In der Nationalmannschaft spiele ich auf der linken Seite. Und hier bei Bayern München spiele ich da, wo der Trainer mich aufstellt."

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Der Schritt in die Bundesliga war von vielen Verletzungen des 24-Jährigen geprägt und stand zunächst unter keinem guten Stern. Vielleicht ist auch die veränderte Spielweise im Vergleich zur spanischen Liga mit entscheidend für die Anlaufschwierigkeiten des Franzosen. Die Bundesliga sei für ihn "definitiv eine der drei besten Ligen der Welt", betonte Hernandez. "Es ist eine sehr physische Liga. Viel physischer als in Spanien. Die Spiele hier sind auch intensiver und schneller. Aber in Spanien spielt man technischer."