30. August 2019 / 09:40 Uhr

Lucas Röser: Danke den Dynamo-Fans für unglaublich schöne Zeit

Lucas Röser: Danke den Dynamo-Fans für unglaublich schöne Zeit

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Lucas Röser bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
Lucas Röser bejubelt einen Treffer für Dynamo Dresden. © imago/Picture Point LE
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Für Röser waren die vergangenen zwei Jahre in der zweiten Bundesliga bei Dynamo Dresden was Besonderes. Jetzt wechselt der Stürmer aus Ludwigshafen in seine Heimatregion in die dritte Spielklasse zurück.

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Dresden/Kaiserslautern. Es wurde seit Beginn der Sommervorbereitung darüber diskutiert, wie lange Lucas Röser noch bei Dynamo Dresden spielen will. Der Stürmer, der bei den Schwarz-Gelben nie über einen längeren Zeitraum hinweg uneingeschränkt das Vertrauen im Angriff erhielt, aber dennoch eine vergleichsweise ordentliche Trefferquote aufwies, wollte von einem Vereinswechsel selbst aber noch nichts wissen. Noch im Juli stellte der gebürtige Ludwigshafener im Trainingslager in Tirol öffentlich klar: „Fußball ist ein Tagesgeschäft, aber aktuell gehe ich zu einhundert Prozent mit Dynamo in die Saison. Ich will dieses Jahr in der 2. Liga spielen und das am liebsten mit Dynamo Dresden.“ Doch die Zeiten haben sich geändert, jetzt wollte sich Röser angesichts zweier neuer Konkurrenten im SGD-Kader nicht noch weiter hinten anstellen und geht deshalb lieber in die 3. Liga, um endlich dauerhaft Stammspieler zu werden. Gestern gaben Dynamo und der 1. FC Kaiserslautern seinen Wechsel in die Pfalz bekannt.

Dreijahresvertrag bei den Roten Teufeln

Bei den Roten Teufeln vom Betzenberg unterschrieb der 25-Jährige einen Vertrag bis 2022. Dafür wurde sein ursprünglich noch bis Ende Juni kommenden Jahres laufender Vertrag in Dresden aufgelöst. Die Lauterer einigten sich dafür mit den Sachsen auf eine Ablöse, über deren Höhe sich beide Parteien gleichwohl ausschwiegen. Sie dürfte im niedrigen sechsstelligen Bereich liegen, aber allemal höher sein als der Betrag, den Dynamo 2017 für Rösers Transfer von der SG Sonnenhof Großaspach zur Sportgemeinschaft hinblättern musste. Denn vor zwei Jahren kam „Rösi“ ohne auch nur einen einzigen Zweitliga-Einsatz an die Elbe, jetzt verlässt er sie mit einer passablen Statistik im Gepäck: 57 Pflichtspiele im Bundesliga-Unterhaus, 14 Treffer und vier Vorlagen stehen für ihn zu Buche.

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Im Unfrieden ging Röser auch nicht, denn er ließ sich in einer Pressemitteilung von seinem alten Arbeitgeber mit überaus freundlichen Worten zitieren: „Zum Abschied aus Dresden möchte ich mich beim gesamten Team und allen Dynamo-Fans für eine unglaublich schöne Zeit bedanken. Die vergangenen zwei Jahre waren etwas Besonderes für mich, auch wenn es sportlich nicht immer wie gewünscht lief. Der Verein, die Stadt und die Menschen werden mir immer in sehr positiver Erinnerung bleiben. Danke, Dynamo!“

Dynamo Dresden wünscht ihm alles Gute

Auch Sport-Geschäftsführer Ralf Minge scheint sehr zufrieden mit der Lösung: „Wir möchten uns bei Lucas ganz herzlich für seinen Einsatz im Dynamo-Trikot und die gemeinsame Zeit bedanken. Wir haben uns zusammengesetzt und danach gemeinsam entschieden, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, um eine Veränderung herbeizuführen. Mit der gegenwärtigen Konkurrenzsituation in unserem Kader sind wir auch im Offensivbereich für die Herausforderungen in der laufenden Saison gut aufgestellt. Wir wünschen Lucas auf dem Betzenberg alles Gute.“

Dort sind Rösers Chancen auf Spielpraxis weit höher, als wenn er sich in Dresden weiter mit Moussa Koné, Alexander Jeremejeff und Luka Stor um einen Platz im Sturmzentrum streiten müsste. Zwar hat auch der derzeit auf Rang zehn liegende FCK mit dem Ex-Jenaer Timmy Thiele, Lukas Spalvis und Andri Rúnar Bjarnason noch drei andere Mittelstürmer im Kader, aber Spalvis (Knorpelschaden) und Bjarnason (Muskelbündelriss) fallen länger verletzt aus. Trainer Sascha Hildmann hat nun eine echte Alternative.

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