16. Oktober 2020 / 16:41 Uhr

Luckenwalde-Kapitän Marcel Hadel: "Für mich ist Frankfurt quasi ein Wunschlos"

Luckenwalde-Kapitän Marcel Hadel: "Für mich ist Frankfurt quasi ein Wunschlos"

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Marcel Hadel (l.) als Abwehrabräumer im Regionalliga-Spiel der Luckenwalder Fußballer gegen den BFC Dynamo.
Marcel Hadel (l.) als Abwehrabräumer im Regionalliga-Spiel der Luckenwalder Fußballer gegen den BFC Dynamo. © Frank Neßler (Archivbild)
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Marcel Hadel, Kapitän der Luckenwalder Regionalligafußballer, im Interview über die Paarung im Landespokal-Viertelfinale und Punktspielgegner Bischofswerda.

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Fußball-Regionalligist FSV 63 Luckenwalde tritt in der Runde der letzten Acht des AOK-Landespokals beim ambitionierten Brandenburgligisten 1. FC Frankfurt an. Dies ergab die Viertelfinalauslosung am Donnerstag, die in der Geschäftsstelle des Fußball-Landesverbandes Brandenburg in Cottbus stattfand.

Als Losfee fungierte dabei Anna Gerhardt, Fußballerin von Bundesligist Turbine Potsdam und Schwester des Wolfsburger Bundesliga-Profis Yannick Gerhardt. Gespielt wird am Wochenende 14./15. November. Für FSV-Kapitän Marcel Hadel ist es eine ganz besondere Partie. Es geht zurück zu seinen Wurzeln.

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Herr Hadel, was sagen Sie zur Auslosung für das diesjährige Viertelfinale im AOK-Landespokal?

Marcel Hadel: Ich freue mich. Für mich ist der 1. FC Frankfurt quasi ein Wunschlos, denn bei diesem Club habe ich mit dem Fußballspielen begonnen. Der 1. FC ist sozusagen mein Heimatverein.

Gab es auch Kandidaten im Lostopf, auf die Sie von vornherein gern verzichtet hätten?

Ja, die gab es. Vor der Auslosung habe ich gesagt, bloß nicht Fürstenwalde. Der Rest war mir egal. Dass es nun Frankfurt geworden ist, ist toll. Dann kann ich das Wochenende gleich mit einem Heimatbesuch verbinden. Mein Opa und mein Vati werden sicherlich am 14. oder 15. November zuschauen kommen, denn die wohnen ja nicht weit entfernt. Von daher bin ich mit der Auslosung sehr zufrieden.

Wie schätzen Sie den kommenden Pokalgegner ein?

Der 1. FC Frankfurt ist als aktueller Spitzenreiter der Brandenburgliga derzeit gut drauf. Ich kenne ja viele der Jungs da noch. Für uns wird das Pokalspiel sicherlich nicht einfach, aber alles wird gut.

Sie selbst sind momentan noch verletzt. Ihre Schulter bereitet Probleme. Wie steht es um den Heilungsprozess?

Ich werde für unser Regionalligaspiel am Sonnabend gegen den Bischofswerdaer FV definitiv noch ausfallen. Zwar bin ich schon langsam in das Training wieder eingestiegen, aber ich habe noch einen Arzttermin. Danach hoffe ich auf grünes Licht, um in der nächsten Woche wieder voll mitmachen zu können. Bisher habe ich das Zweikampftraining noch außen vorgelassen, um die Schulter möglichst zu schonen. Mein Ziel ist es, im Punktspiel beim Chemnitzer FC in der nächsten Woche wieder im Luckenwalder Kader zu stehen.

An diesem Wochenende kommt der Bischofswerdaer FV ins Seelenbinder-Stadion. Mit welchem Ziel gehen die Luckenwalder in das Punktspiel?

Nach einem positiven Coronatest bei den Gästen hat der Verein schon Anfang dieser Woche erklärt, dass seine Regionalligaelf wieder im Mannschaftstraining ist. Der Begegnung steht somit nichts im Weg. Ich hoffe generell, dass wir trotz steigender Coronazahlen noch möglichst viele Spiele absolvieren können. Aktuell habe ich jedoch einige Bedenken. Gegen Bischofswerda wird auf alle Fälle gespielt und wir müssen punkten. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in der Meisterschaft wird es auch wieder Zeit. Wir hatten in dieser Saison ja schon einmal eine kleine Negativserie, aber dann haben wir nach der letzten Landespokalpause abgeliefert. In die Partie gegen Bischofswerda gehen wir wieder gut vorbereitet und unsere Stürmer können zeigen, dass sie das Tor treffen.