24. Dezember 2019 / 01:40 Uhr

Ludwigsfelder FC gewinnt eigenen John Cup (mit Galerie)

Ludwigsfelder FC gewinnt eigenen John Cup (mit Galerie)

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
23.11.2019, Fußball, Oberliga Nord, Punktspiel, Ludwigsfelder FC - FC Strausberg, Waldstadion Ludwigsfelde  
im Bild: v.l.  Trainer Volker Loebenberg (Ludwigsfelder FC) gibt Anweisungen,gestikuliert,mit den Armen gestikulieren,gives instructions,gesticulate
Konnten sich am Ende über den Finalsieg freuen: Die Kicker des Ludwigsfelder FC. © Julius Frick
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Hallenfußball: LFC-Kicker Bambi Augusto erzielt entscheidenden Treffer im Endspiel.

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Der Ludwigsfelder FC holt in der eigenen Stadtsporthalle den John Cup 2019 und schließt das Kalenderjahr mit einem richtig guten Gefühl ab. Die Legenden des LFC haben auch in diesem Jahr dem Turnier ihren Stempel aufgedrückt. Holprig begannen die von Wilfried Wischnewski betreuten Fußballer. Gegen den BSC Preußen 07 kassierte man zehn Sekunden vor Ende einen Strafstoß zum 2:2. Ricardo Franke und Dennis Kutrieb sorgten dann im vereinsinternen Duell mit der Oberliga-Elf mit ihren Toren für einen 2:1-Erfolg. Beide Akteure besorgten auch die Tore beim 2:0-Sieg über den MSV Zossen.

In Bildern: Der Ludwigsfelder FC gewinnt den John-Cup 2019.

Der Ludwigsfelder FC gewinnt den eigenen John-Cup 2019. Das Team von Volker Löbenberg dreht dabei das Finale gegen die Ludwigsfelder Legenden und siegt mit 2:1. Zur Galerie
Der Ludwigsfelder FC gewinnt den eigenen John-Cup 2019. Das Team von Volker Löbenberg dreht dabei das Finale gegen die Ludwigsfelder Legenden und siegt mit 2:1. © Julius Frick

Als Zweiter zog der Ludwigsfelder FC in die K.o.-Runde ein. Von der Niederlage gegen die Legenden erholte man sich fix und landete zwei klare 3:0-Siege über den MSV Zossen und den BSC Preußen 07. Der VfB Trebbin musste im ersten Spiel gleich einmal spüren, wie breit die Brust des Spitzenreiters der Brandenburgliga ist. Dima Ronis, Julian Rauch und Marvin Hilgendorf erzielten beim 3:0 für den RSV Eintracht die Treffer. Dima Ronis führte dann beim klaren 4:0 über die Reserve des Ludwigsfelder FC mit einem Doppelpack Regie. Abschließend ließen die Mannen von Patrick Hinze den Zweiten Fortuna Babelsberg durch ein 3:1 hinter sich.

Fortuna Babelsberg spielte nicht spektakulär, aber gewann zwei Gruppenspiele, die zum Weiterkommen reichten. Nachdem 2:0 über den Ludwigsfelder FC II und dem 3:1 über den VfB Trebbin schnupperte Trainersohn Oskar Karaschewitz noch eine Minute Spielzeit. Referee Frank Heinze war durchaus irritiert, als da plötzlich ein kleiner Knirps das Leder am Fuß hatte. Dies war mit Sicherheit die schönste Szene des Turniers. Da verblassten selbst Ludwigsfelde II und der VfB Trebbin, denen nichts anderes übrig blieb, als um die Platzierungen zu spielen, für die sich der allgemeine Zuschauer nicht wirklich interessierte.

Entscheidungen um das Finale vom Punkt

Die Ludwigsfelder Oberliga-Fußballer sahen durch Tore von Felix Matthäs, Torwart Alexander Ruge und Christopher Lemke durch ein 3:1 im ersten Halbfinale schon wie der sichere Sieger aus. Doch im besten Spiel des Turniers gegen den RSV Eintracht 1949 ließ man merklich nach und Tim Schönfuß und Dima Ronis retteten ihr Team in das Neunmeterschießen. Dort entschärfte Alexander Ruge aber zwei Strafstöße und machte für seinen LFC den Finaleinzug klar.

Im zweiten Halbfinale sollte die Entscheidung vom Punkt fallen. Die Führung für die LFC-All-Stars von Marcel Hass, glich Nils Anders für die Fortuna aus Babelsberg aus. Stefan Breitkopf konnte für die Veteranen in Rot einen Strafstoß parieren und das Ludwigsfelder Traumfinale war perfekt. Landesligist BSC Preußen 07 blieb nach einem guten Start im Gruppenspiel gegen die Legenden aus Ludwigsfelde auf der Strecke. Der VfB Trebbin, der mit vielen Spielern der Reserve gespickt war, sicherte sich durch einen 2:1-Erfolg Platz sieben. Den fünften Rang sicherte sich der MSV Zossen durch ein klares 4:1 gegen Ludwigsfelde II und Vorjahressieger RSV Eintracht 1949 sichert sich Bronze. Man konnte im Spiel um Platz drei einen 4:1-Erfolg über die Vertretung vom Stern einfahren.

Der Ludwigsfelder FC dreht das Endspiel

Das Finale um den John Cup 2019 sollten also zwei Mannschaften aus der Autobauerstadt bestreiten. In einer sehr intensiven Begegnung erzielte Felix Matthäs mit der Spitze das 1:1, nach dem Marcel Hass das Team der Legenden in Führung brachte. Bambi Augusto sollte mit seinem Schuss ins lange Eck das Spiel entscheiden und den Hausherren den Sieg im eigenen Turnier bescheren. "Wichtig ist die Fortführung der Tradition. Wir haben uns im Halbfinale gesteigert und mit dem RSV Eintracht 1949 eine echte Hallenmannschaft geschlagen. Der Turniersieg ist also nicht unverdient", bilanzierte LFC-Coach Volker Löbenberg den Abend.