09. September 2019 / 15:03 Uhr

Ludwigsfelder FC II stürzt Landesklasse-Spitzenreiter Luckenwalde II (mit Galerie)

Ludwigsfelder FC II stürzt Landesklasse-Spitzenreiter Luckenwalde II (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Mannschaft vom Ludwigsfelder FC II freut sich über den Sieg gegen den FSV Luckenwalde II aus der Landesklasse Ost. 
Die Mannschaft vom Ludwigsfelder FC II freut sich über den Sieg gegen den FSV Luckenwalde II aus der Landesklasse Ost. © Lars Sittig
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Kreispokal Dahme/Fläming: Einige Favoriten mussten in der zweiten Runde vorzeitig die Segel streichen.

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Einige faustdicke Überraschungen gab es in der zweiten Runde des Fußball-Landespokals Dahme/Fläming, die am vergangenen Sonntag ausgetragen wurde, zu verzeichnen. Die dickste dürfte sicherlich der 3:2-Erfolg des Kreisoberligisten Ruhlsdorfer BC gegen den MTV Wünsdorf (Landesklasse Ost) gewesen sein. Als zweites Team aus der Landesklasse schied Tabellenführer FSV Luckenwalde II aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb aus. Bei der Oberligareserve des Ludwigsfelder FC II verlor die FSV-Mannschaft mit 3:4.

„Natürlich sind wir zufrieden, dass wir gegen so einen starken Gegner eine Runde weitergekommen sind“, freute sich LFC-Trainer Christian Breitkopf nach dem Erfolg seines Teams, „mir hat besonders gefallen, dass wir die erste Viertelstunde Luckenwalde mit unseren schnellem Spiel überrascht haben. Die drei Elfmeter in der Schlussphase waren berechtigt. Mit etwas Glück überstanden wir die Schlussoffensive des FSV, in der er noch eine Großchance zu verzeichnen hatte.“

In Bildern: Ludwigsfelder FC II gewinnt Torspektakel gegen FSV-Reserve.

Der Ludwigsfelder FC II (rote Trikots) setzte sich im Duell der Reserven durch. Zur Galerie
Der Ludwigsfelder FC II (rote Trikots) setzte sich im Duell der Reserven durch. © Lars Sittig
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Einen knappen 3:2-Sieg beim Kreisoberligisten FSV Admira 2016 erreichte das Landesklasseteam der SG Niederlehme die nächste Runde. Dementsprechend konnte Admira-Trainer Stefan Eggert mit dem engen Resultat am Ende ganz gut leben: „Meine Mannschaft hat der SGN einen großen Kampf geliefert. Wir haben die Gegentore durch individuelle Fehler selbst eingeleitet und das Spiel dadurch unnötig verloren, da wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft waren.“ Relativ problemlos hat Landesklasse-Vertreter SV Grün-Weiß Union Bestensee die nächste Pokalrunde erreicht. Beim SV Fichte Baruth feierte das Niesler-Team einen souveränen 3:0-Erfolg.

SV Wacker Motzen siegt nach Elfmeterschießen

Deutlich schwerer hatte es dagegen Ligakonkurrent FC Viktoria Jüterbog bei der Aufgabe in Zellendorf. Vor 170 Zuschauern quälte sich das Viktoria-Team zu einem 6:4-Sieg nach Elfmeterschießen. Diese Entscheidung vom Punkt ist erst möglich geworden, da ZSV-Akteur Marco Niemeyer in der 119 Spielminute mit einem verwandelten Foulstrafstoß den 2:2-Ausgleich markierte. „Partien in Zellendorf waren für uns immer sehr schwer. Zudem musste ich aus unterschiedlichen Gründen auf einige Akteure aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Unterm Strich sind wir eine Runde weitergekommen, nur das zählt“, erkannte Viktoria-Coach Rigo Totsche.

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Mit dem MSV Zossen (2:0 beim VfB Trebbin) konnte noch eine weitere Mannschaft das Ticket für die nächste Runde lösen. In der Kreisoberliga hat der FSV Eintracht Königs Wusterhausen alle drei bisherigen Saisonspiele gewinnen können. Im Pokal war nach der zweiten Runde jedoch Schluss. Beim Kreisligisten SG Wacker Motzen unterlag die Truppe von Coach Wolfgang Juhrsch mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Sebastian Wiesocki brachte Wacker in der Verlängerung mit 1:0 in Führung (100.), 180 Sekunden später gelang Björn Beutke der 1:1-Ausgleich.

Drei Platzverweise in Schönefeld in der 73. Spielminute

Richtig was los war auch in der Partie zwischen den beiden Kreisoberligisten SV Schönefeld und SV Waßmannsdorf (0:3). Referee Enrico Barkowski aus Ludwigsfelde musste gleich drei Rote Karten in der 73. Spielminute in diesem Derby zeigen. Bei den Gastgebern wurden nach jeweiligen Schiedsrichterbeleidigungen zuerst Patrick Fleischer und anschließend Mitspieler Dave Baraniuk vorzeitig zum Duschen geschickt. Bei Waßmannsdorf traf es Steven Schwedler, der nach einem groben Foulspiel vom Feld flog. „Wir konnten einen ungefährdeten Sieg einfahren, da die Hälfte des Schönefelder Teams schon vorher bei der Zweiten mitspielen musste. Mit dieser Leistung wird es der SVS schwer haben, den Klassenerhalt zu schaffen“, so SVW-Coach Christian Schneemann.

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