13. Januar 2020 / 15:57 Uhr

Luft im Keller wird dünner! Heimische Volleyball-Oberligisten verlieren

Luft im Keller wird dünner! Heimische Volleyball-Oberligisten verlieren

Pascal Mäkelburg
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Pleite! Vor allem im ersten Satz fehlten dem MTV Gamsen (l.) die Emotionen im Spiel.
Pleite! Vor allem im ersten Satz fehlten dem MTV Gamsen (l.) die Emotionen im Spiel. © Lea Rebuschat
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Den Jahresstart hatten sich beide heimischen Volleyball-Oberligisten ganz anders vorgestellt. Sowohl der MTV Gamsen (1:3 bei den Giesen Grizzlys III) als auch der MTV Gifhorn (0:3 bei der VSG Düngen/Holle/Bodenburg) verloren ihre wichtigen Duelle im Keller. Somit wird für beide Teams die Luft im Abstiegskampf dünner.

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Giesen Grizzlys III – MTV Gamsen 3:1 (25:18, 20:25, 25:19, 28:26)

Die Gamsener erwischten keinen guten Start. „Wir waren sehr emotionslos im ersten Durchgang und haben diesen schnell abgegeben“, haderte MTV-Angreifer Bastian Mechelk. Allerdings nahm sein Team im zweiten Durchgang die gute Stimmung im Team wieder auf, kämpfte sich in die Begegnung rein. Vor Satz drei war alles offen. „Doch dann machen wir leider Fehler, die man eigentlich nicht machen darf und schenken letztlich die Zähler her“, so Mechelk. Weil fast die gesamte Keller-Konkurrenz am Wochenende fleißig gepunktet hat, ist der Abstand auf den Abstiegsrelegationsplatz nun auf fünf Zähler angewachsen. Gamsens Angreifer: „Natürlich haben wir jetzt einen weiten Weg über den hohen Berg, aber wir kämpfen bis zum letzten Spieltag!“

Gamsen: J. Mann, L. Mann, Andresen, Bergen, Mechelk, Tattera, Kluge, Krauskopf, Gohlke.

Volleyball-Oberliga: MTV Gamsen - MTV Gifhorn

Volleyball-Oberliga: MTV Gamsen - MTV Gifhorn Zur Galerie
Volleyball-Oberliga: MTV Gamsen - MTV Gifhorn © Lea Rebuschat
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VSG Düngen/Holle/Bodenburg – MTV Gifhorn 3:0 (25:20, 25:20, 25:16)

Dass die übrige Keller-Konkurrenz so stark gepunktet hat, konnte auch Schlusslicht Gifhorn nicht verhindern. Beim ersten Wiedersehen nach langem Rechtsstreit (AZ/WAZ berichtete) zwischen beiden Vereinen wurden beim MTV die gewohnten Probleme sichtbar: „Jeweils bis zur Mitte der ersten beiden Sätze konnten wir mithalten, dann haben wir aber leider den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht“, analysierte Gifhorns Trainer Werner Metz. Angesichts von nun schon sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und acht auf den ersten direkten Nichtabstiegsplatz muss er eingestehen: „Momentan reicht unsere Leistung nicht aus. Uns ist allen bewusst, dass der Klassenerhalt jetzt richtig schwierig wird.“

Gifhorn: Zappi, Balzer, Bach, Sanduljak, Prokofiev, Lauterbach, Morgenstern, Fischer.

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