14. Januar 2021 / 15:42 Uhr

Frankfurt-Boss Fredi Bobic erklärt Transfer von Luka Jovic: Rückkehr "war sein großer Wunsch"

Frankfurt-Boss Fredi Bobic erklärt Transfer von Luka Jovic: Rückkehr "war sein großer Wunsch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Luka Jovic (links) stürmt zumindest bis Saisonende wieder für Eintracht Frankfurt. Sportvorstand Fredi Bobic hat sich zu den Hintergründen des Transfers geäußert.
Luka Jovic (links) stürmt zumindest bis Saisonende wieder für Eintracht Frankfurt. Sportvorstand Fredi Bobic hat sich zu den Hintergründen des Transfers geäußert. © imago images/Buzzi/Moritz Müller (Montage)
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Nach der Verkündung der Rückkehr von Luka Jovic zu Eintracht Frankfurt hat sich Sportvorstand Fredi Bobic zu den Hintergründen des Transfers geäußert. Das Comeback bei den Hessen sei der "große Wunsch" des Serben gewesen, sagte Bobic - und erklärte, warum alle Partien etwas von dem Wechsel haben.

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Die Rückholaktion ist perfekt: Schon vor dem Anpfiff des Zweitrundenspiels im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen (1:4) am vergangenen Dienstag hatte Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt bestätigt, dass der hessische Bundesligist unmittelbar vor der erneuten Verpflichtung von Luka Jovic stehe. Am Donnerstag meldete die Eintracht dann Vollzug - der serbische Stürmer wird zunächst bis zum Saisonende von Real Madrid ausgeliehen. Anderthalb Jahre nach seinem Weggang aus Frankfurt zum spanischen Rekordmeister zurückzukehren, sei der "große Wunsch" von Jovic gewesen, erklärte Bobic in einer Mitteilung der Eintracht.

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Bobic verdeutlichte auch, warum sich nicht nur der Spieler selbst und die Frankfurter, sondern auch die Königlichen etwas von dem Deal versprechen. "Luka kann die nächsten Monate nutzen, um in einem ihm vertrauten Umfeld zu alter Stärke zurückzufinden. Real Madrid weiß, dass er bei uns gut aufgehoben ist und sich hier weiterentwickeln kann. Und für uns ist klar, dass wir eine weitere hervorragende Option im Sturmzentrum haben." Jovic war im Herbst vergangenen Jahres bereits an Covid-19 erkrankt und sei daher nach Auskunft des Gesundheitsamtes Frankfurt - anders als sonst derzeit bei Neuverpflichtungen üblich - nicht mehr quarantänepflichtig, teilte die Eintracht weiter mit.

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Die Hessen hatten Jovic im Sommer 2017 erstmals unter Vertrag genommen. Der heute 23-jährige wurde von Benfica Lissabon zunächst ausgeliehen und später fest verpflichtet. Der Serbe gewann mit den Frankfurtern 2018 den DFB-Pokal. Insgesamt erzielte er in seiner ersten Zeit in Frankfurt 36 Treffer in 75 Pflichtspielen. 2019 gab die Eintracht dem Werben von Real nach, das sich die Dienste des bulligen Angreifers kolportierte 60 Millionen Euro kosten ließ und ihn mit einem Vertrag bis 2025 ausstattete.

Allerdings kam Jovic in Madrid nie über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus. In anderthalb Jahren kam er bei Real nur auf 21 Einsätze in La Liga (sechs von Beginn an), in denen ihm magere zwei Tore gelangen. Sein erneutes Debüt im Frankfurter Trikot könnte er schon an diesem Sonntag (18 Uhr, Sky) im Heimspiel gegen Schalke 04 geben. Er ersetzt im Eintracht-Kader den nach Belgien zum FC Brügge abgewanderten Bas Dost.