10. November 2020 / 18:16 Uhr

Bericht: Luka Jovic muss nach Corona-Verstoß nicht ins Gefängnis – Ex-Frankfurter zahlt Geldstrafe

Bericht: Luka Jovic muss nach Corona-Verstoß nicht ins Gefängnis – Ex-Frankfurter zahlt Geldstrafe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luka Jovic entgeht offenbar einer Gefängnisstrafe.
Luka Jovic entgeht offenbar einer Gefängnisstrafe. © Getty
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Der frühere Frankfurt-Stürmer Luka Jovic entgeht spanischen Medienberichten zufolge einer Haftstrafe. Der 22-Jährige, dem in seiner Heimat Serbien ein Verstoß gegen die Corona-Regeln zur Last gelegt wurde, konnte sich demnach mit der zuständigen Staatsanwaltschaft auf die Zahlung einer Geldstrafe einigen.

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Der frühere Bundesliga-Torjäger Luka Jovic muss nach einem mutmaßlichen Verstoß gegen die Corona-Vorgaben in seinem Heimatland Serbien offenbar nicht ins Gefängnis. Der Profi von Real Madrid, der im Sommer 2019 von Eintracht Frankfurt zu den Königlichen gewechselt war, habe sich mit der zuständigen Staatsanwaltschaft auf die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro zahlen. Dies berichtete zuerst der spanische Sender Cope.

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Vor rund zwei Wochen war publik geworden, dass die Staatsanwaltschaft in Serbien Anklage gegen den 22 Jahre alten Nationalstürmer erhoben und sechs Monate Gefängnis gefordert hatte. Der Ex-Frankfurter war im März nach der coronabedingten Unterbrechung des Spielbetriebs in Spanien nach Serbien geflogen, wo er sich für zwei Wochen in eine häusliche Quarantäne begeben sollte. Medienberichten zufolge soll der Nationalspieler aber in der Hauptstadt Belgrad feiern gegangen sein. Jovic hatte hingegen von einem Gang zur Apotheke gesprochen.

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Jovic hatte sich damals für sein Verhalten gerechtfertigt und entschuldigt. „Es tut mir sehr leid, dass einige Leute ihre Arbeit nicht professionell gemacht und mir keine spezifischen Anweisungen gegeben haben, wie ich mich während meiner Isolation verhalten soll“, schrieb er in sozialen Netzwerken. „Ich entschuldige mich bei allen, wenn ich mich in irgendeiner Weise in Gefahr gebracht habe. Ich hoffe, dass wir gemeinsam all dies überwinden können“, ergänzte er.