23. Oktober 2020 / 10:13 Uhr

Luka Jovic: Staatsanwaltschaft fordert nach Corona-Verstoß Haftstrafe für Ex-Frankfurt-Stürmer

Luka Jovic: Staatsanwaltschaft fordert nach Corona-Verstoß Haftstrafe für Ex-Frankfurt-Stürmer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dem früheren Eintracht-Stürmer Luka Jovic droht eine Haftstrafe.
Dem früheren Eintracht-Stürmer Luka Jovic droht eine Haftstrafe. © imago images/Aleksandar Djorovic
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Luka Jovic droht in seiner Heimat Serbien eine Gefängnis-Strafe. Der frühere Stürmer von Eintracht Frankfurt hatte im Frühjahr gegen Quarantäne-Regeln verstoßen. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage erhoben.

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Luka Jovic steht unter Druck! Dem früheren Stürmer von Eintracht Frankfurt droht in seiner Heimat Serbien wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen Corona-Regeln eine Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft habe Anklage gegen den Profi von Real Madrid erhoben und sechs Monate Gefängnis gefordert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tanjug. Nach serbischem Recht muss das Gericht nun über die Annahme der Anklage gegen den 22-jährigen Fußballer entscheiden.

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Der ehemalige Stürmer von Eintracht Frankfurt war im März nach der coronabedingten Unterbrechung des Spielbetriebs in Spanien nach Serbien geflogen, wo er sich für zwei Wochen in eine häusliche Quarantäne begeben sollte. Medienberichten zufolge soll der Nationalspieler aber in der Hauptstadt Belgrad feiern gegangen sein. Jovic hatte hingegen von einem Gang zur Apotheke gesprochen.

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Jovic hatte sich damals für sein Verhalten gerechtfertigt und entschuldigt. „Es tut mir sehr leid, dass einige Leute ihre Arbeit nicht professionell gemacht und mir keine spezifischen Anweisungen gegeben haben, wie ich mich während meiner Isolation verhalten soll“, schrieb er in sozialen Netzwerken. „Ich entschuldige mich bei allen, wenn ich mich in irgendeiner Weise in Gefahr gebracht habe. Ich hoffe, dass wir gemeinsam all dies überwinden können“, ergänzte er.

Der staatliche Sender RTS berichtete, Jovic habe die Möglichkeit gehabt, eine Geldbuße von umgerechnet knapp 30 000 Euro zu zahlen. Er habe diese Option aber nicht wahrgenommen. Der Angreifer war im Sommer 2019 für 60 Millionen Euro von der Eintracht zu Real Madrid gewechselt.