04. Januar 2020 / 09:56 Uhr

Bericht: Auch BVB und FC Barcelona wollen Lukas Klostermann von RB Leipzig – FC Bayern erhält Konkurrenz

Bericht: Auch BVB und FC Barcelona wollen Lukas Klostermann von RB Leipzig – FC Bayern erhält Konkurrenz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lukas Klostermann kann sich vor Alternativen auf dem Transfermarkt offenbar gar nicht retten. Neben RB Leipzig und dem FC Bayern sollen auch der BVB und Barcelona Interesse am Rechtsverteidiger haben.
Lukas Klostermann kann sich vor Alternativen auf dem Transfermarkt offenbar gar nicht retten. Neben RB Leipzig und dem FC Bayern sollen auch der BVB und Barcelona Interesse am Rechtsverteidiger haben. © imago images/Laci Perenyi
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Neben seinem aktuellen Klub RB Leipzig und dem FC Bayern sind offenbar weitere Vereine an einer Unterschrift von Lukas Klostermann interessiert. Darunter soll auch Vizemeister Borussia Dortmund sein. Der BVB sucht einen Nachfolger für Leih-Star Achraf Hakimi. 

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RB Leipzig muss sich offenbar Sorgen machen, einen Leistungsträger für geringes Geld zu verlieren. Lukas Klostermann steht nicht nur auf dem Einkaufszettel des FC Bayern München, sondern auch anderer namhafter Vereine. Das berichtet Sky. Der Nationalspieler soll beim Tabellenführer aus Sachsen seinen bis 2021 laufenden Vertrag verlängern - eine Einigung ist bisher aber nicht erfolgt.

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Das ruft neben dem FCB auch andere Spitzenklubs aus dem In- und Ausland auf den Plan, die ein Schnäppchen wittern. Sollte der Rechtsverteidiger bei RB nämlich keinen neuen Vertrag unterschreiben, könnte Klostermann laut Bild 2020 für eine geringe Ablöse von etwa 30 Millionen Euro wechseln. "Wir haben signalisiert, dass wir die Zukunft sehr gern mit ihm gestalten wollen. Ich bin da guter Dinge und sehr positiv gestimmt", sagte Sportdirektor Markus Krösche deshalb im November. Wirklichen Fortschritt gab es in den Verhandlungen mit Berater Michael Decker aber noch nicht.

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BVB und FC Barcelona nehmen Lukas Klostermann ins Visier

Deshalb hat der Poker um Klostermann hinter den Kulissen längst begonnen. Neben dem FCB, der im nächsten Sommer seine Defensive neu aufstellen will (Jerome Boateng und Javi Martinez könnten den Klub verlassen), sollen laut Sky auch Borussia Dortmund und der FC Barcelona ihre Fühler nach Leipzig ausgestreckt und Klostermann ins Visier genommen haben. Der 23-Jährige hat im vergangenen Jahr einen enormen Karrieresprung gemacht, sich beim Herbstmeister zum Leistungsträger aufgeschwungen und im DFB-Team etabliert.

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Der BVB sucht im Sommer einen neuen Rechtsverteidiger, weil Top-Talent Achraf Hakimi nach aktuellem Stand zu Real Madrid zurückkehrt. Der Marokkaner ist seit 2018 an die Dortmunder ausgeliehen, ab 2020 spielt er in den Planungen von Real-Trainer Zinedine Zidane aber eine wichtige Rolle. Und Routinier Lukasz Piszczek wird im Sommer 35 Jahre alt, ist als Stammspieler wohl keine Alternative mehr. Deshalb denkt man beim BVB nicht nur an eine sehr unwahrscheinliche Weiter-Beschäftigung von Hakimi über die Saison hinaus, sondern auch an Klostermann.

Auch in Katalonien kennt man inzwischen den Namen Klostermann. Neben Bayern und Dortmund gilt auch Barcelona als möglicher neuer Arbeitgeber des Ex-Bochumers in der nächsten Saison. Der Tabellenführer der spanischen Liga will auf allen Positionen gleichwertig und möglichst doppelt mit Weltklasse-Spielern besetzt sein. Das ist auf der Position des Rechtsverteidigers nicht der Fall, wo mit Nelson Semedo zwar ein Top-Mann unter Vertrag steht, allerdings eine Alternative fehlt: Youngster Moussa Wagué aus der eigenen Jugend ist der derzeit einzige andere Kandidat, Sergi Roberto eigentlich eher im Mittelfeld zuhause.

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Klar ist: Wo Klostermann ab Sommer 2020 spielt, ist derzeit vollkommen ungewiss. Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche ("Wir haben keinen Zeitdruck in der Personalie") wird hoffen, dass er das Thema mit erfolgreichen Vertragsverhandlungen zeitnah zu Gunsten von RB Leipzig abschließen kann. Angesichts der großen nationalen wie internationalen Konkurrenz um die Dienste Klostermanns ist eine baldige Entscheidung allerdings alles andere als wahrscheinlich.