13. Oktober 2019 / 10:58 Uhr

Lukas Podolski liebäugelt mit Rückkehr zum 1. FC Köln: „Ich will mehr als nur Botschafter sein“

Lukas Podolski liebäugelt mit Rückkehr zum 1. FC Köln: „Ich will mehr als nur Botschafter sein“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das „Effzeh“-Logo liegt Lukas Podolski nach wie vor am Herzen.
Das „Effzeh“-Logo liegt Lukas Podolski nach wie vor am Herzen. © imago/Herbert Bucco
Anzeige

Bereits von 1995 bis 2006 und von 2009 bis 2012 trug Lukas Podolski das Trikot des 1. FC Köln. Aus Sicht des Weltmeisters von 2014 ist es nicht ausgeschlossen, dass es zu einem dritten Anlauf bei seinem Herzensklub kommen könnte, wie „Poldi“ in einem Interview verraten hat. 

Anzeige

Ex-Nationalspieler Lukas Podolski rechnet mit einem baldigen Abschied vom japanischen Erstligisten Vissel Kobe und könnte sich weiterhin eine Rückkehr zum 1. FC Köln vorstellen. „Ich habe immer gesagt und bleibe dabei, dass es für mich eine Herzensangelegenheit wäre, noch einmal für den FC zu spielen“, sagte der Weltmeister von 2014 im Interview der Bild am Sonntag. Dazu „gehören aber immer zwei Seiten, die das wollen und für die es passt. Das war in der Vergangenheit leider anders.“

Podolskis Vertrag in Japan läuft Anfang 2020 nach drei Jahren aus. „Bisher ist noch kein Verantwortlicher des Klubs auf mich zugekommen. Von daher wird meine Zeit in Japan am Jahresende wahrscheinlich vorbei sein“, sagte der 34-Jährige, der in Köln zum Profi gereift war und zweimal drei Jahre für den 1. FC Köln gespielt hatte. „Deshalb schaue ich mich bereits auch anderweitig um, sortiere gerade ein wenig den Markt und mache mir Gedanken.“

Poldimania in Japan: Die Bilder vom Podolski-Debüt für Vissel Kobe

Ganz nach Poldis Geschmack: Der Kölner debütierte bei seinem neuen Verein Vissel Kobe. Zur Galerie
Ganz nach Poldis Geschmack: Der Kölner debütierte bei seinem neuen Verein Vissel Kobe. ©

Podolski: „Wenn ich beim FC was mache, dann in einer aktiveren Rolle“

Bereits im vergangenen Sommer hatte sich Podolski mit dem neuen Köln-Vorstand zusammengesetzt. „Wir hatten einen lockeren Austausch. Damals ging es um eine Botschafter-Rolle für den FC. Ich denke aber, ich brauche dafür kein offizielles Amt. Mehr Botschafter, als ich in der ganzen Welt in den letzten Jahren für den FC war, kann man nicht sein. Wenn ich beim FC was mache, dann in einer aktiveren Rolle“, erklärte der 130-malige Nationalspieler.

Mehr vom SPORTBUZZER

Neben seinem „Herzensklub“, der mit nur vier Punkten aus den ersten sieben Bundesliga-Spielen in die erste Saison nach dem Aufstieg gestartet ist, verfolgt „Poldi“ auch die Partien des DFB-Teams „so oft es geht“. Dies sei wegen der Zeitverschiebung nach Japan allerdings schwierig, da die Spiele mitten in der Nacht beginnen.

Nach wie vor mit Bundestrainer Löw im regen Austausch

Mit Bundestrainer Joachim Löw steht der Weltmeister von 2014 nach wie vor im Austausch. „Jogi und ich schreiben uns immer wieder mal, die Zeit in der Nationalmannschaft wird uns immer verbinden“, so der gebürtige Pole. Löw habe sich gleich bei ihm nach seiner Gesundheit erkundigt, „als er von meiner Krankheit hörte“. Im Juni musste sich der Fußballer einer Operation am Trommelfell unterziehen.

Was machen die Helden vom Sommermärchen 2006?

Von Odonkor bis Neuville: Was machen eigentlich die deutschen Stars der WM 2006? Zur Galerie
Von Odonkor bis Neuville: Was machen eigentlich die deutschen Stars der WM 2006? ©

Diese Situation sei für Podolski etwas neu und ungewöhnlich gewesen, da „ich in meiner Karriere das Glück hatte, dass ich von großen Verletzungen verschont geblieben bin“. Zudem habe der Japan-Legionär lange nicht gewusst, was wirklich los war. „Es war ja nicht nur die Operation im Ohr, sondern ich hatte auch Viren im Körper, die dort bis zu einem halben Jahr bleiben können“, meinte der 34-Jährige.