04. Juni 2021 / 18:17 Uhr

Lukas Podolski kritisiert Köln-Bosse scharf: "Als säßen sie in einer Dunkelkammer"

Lukas Podolski kritisiert Köln-Bosse scharf: "Als säßen sie in einer Dunkelkammer"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Lukas Podolski wurden zuletzt beim 1. FC Köln einige Fehler gemacht.
Für Lukas Podolski wurden zuletzt beim 1. FC Köln einige Fehler gemacht. © IMAGO/Depo Photos
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Der 1. FC Köln wird auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen. Doch für FC-Legende Lukas Podolski reicht das nicht. Der Ex-Nationalspieler ist von der Kölner Führung enttäuscht.

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Ex-Weltmeister Lukas Podolski hat die Führung seines Heimatvereins 1. FC Köln mit deutlichen Worten kritisiert. "Es wirkt auf mich so, als säßen sie in einer Dunkelkammer und würden versuchen, den Verein von dort aus zu leiten", sagte der 36-Jährige dem Kölner Stadt-Anzeiger (Samstags-Ausgabe). Das Präsidium habe trotz des Verbleibs in der Bundesliga keine positive Grundstimmung verbreitet, erklärte Podolski: "Man hat das Gefühl, es gibt kein Miteinander im Verein." Grundsätzlich sei "das FC-Gefühl, die geballte Power, die dieser Traditionsklub hat, leider verloren gegangen. Das muss man wieder schaffen!"

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Die Arbeit des beurlaubten Sportchefs Horst Heldt sieht Podolski aber ebenfalls kritisch. "Es wurden unter ihm so gut wie keine Spieler verpflichtet, die der Mannschaft wirklich weiterhelfen konnten", sagte der Stürmer, dessen Vertrag beim türkischen Erstligisten Antalyaspor ausgelaufen ist. Jetzt müsse die Mannschaft "so aufgebaut werden, dass sie in der Lage ist, um einen Platz im gesicherten Mittelfeld mitzuspielen."

Podolski über Köln: Einstieg eines Investors nicht auszuschließen

Vor dem finanziellen Hintergrund dürfe man bei aller Skepsis auch einen Einstieg eines Investors nicht mehr ausschließen, erklärte der 130-malige Nationalspieler. "Auch in dem Wissen, dass es bei Investorenmodellen zuletzt viele negative Beispiele gab, bei denen das nicht geklappt hat und der Verein in ein noch größeres Chaos gestürzt wurde – siehe zuletzt Hertha BSC", sagte er: "Ich bin ja auch FC-Mitglied und habe durchaus Sorge vor einem reinen Investorenmodell."

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