18. Januar 2020 / 15:38 Uhr

Offiziell: Podolski-Vertrag von Vissel Kobe nicht verlängert - wohl keine "Pizarro"-Lösung mit 1. FC Köln

Offiziell: Podolski-Vertrag von Vissel Kobe nicht verlängert - wohl keine "Pizarro"-Lösung mit 1. FC Köln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wo zieht es Lukas Podolski nach seinem Vertragsende in Japan hin? Zum 1. FC Köln wohl erst mal nicht.
Wo zieht es Lukas Podolski nach seinem Vertragsende in Japan hin? Zum 1. FC Köln wohl erst mal nicht. © imago images/AFLOSPORT
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Nun ist amtlich, was ohnehin bereits klar war: Dass Lukas Podolski nicht länger für den japanischen Verein Vissel Kobe auflaufen wird. Seine sportliche Zukunft bleibt hingegen weiter ungewiss. Beim 1. FC Köln scheint man zumindest vorerst ohne den 34-Jährigen zu planen. Dabei hätte er sich wohl eine Standby-Rolle vorstellen können, wie sie auch Claudio Pizarro bei Werder Bremen inne hat. 

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Lukas Podolski verlässt den japanischen Erstligisten Vissel Kobe. „Wir werden den Vertrag nicht verlängern“, teilte der Verein am Samstag mit. Am Freitag hatte die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, dass der Weltmeister von 2014 mit dem Süper-Lig-Club Antalyaspor verhandele. Podolskis Vertrag mit Pokalsieger Kobe läuft am 31. Januar ab. Trainer Thorsten Fink hatte zuletzt noch betont, dass er sich vorstellen könne, dass Podolski bleibt.

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Auf der Website des Vereins bedankte sich der Rheinländer für die rund drei Jahre, die er mit seiner Familie in Japan verbringen durfte. „Ich werde die Unterstützung der Fans mein Leben lang nicht vergessen“, teilte der 34-Jährige mit. Es tue ihm sehr leid, dass er sich nicht persönlich verabschieden könne.

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Zu einer Fortsetzung seiner Karriere hatte der frühere Nationalspieler vor kurzem gesagt: „Ich bin da ganz entspannt. Entweder es kommt etwas Gutes oder es kommt nix.“ Er denke in viele Richtungen und habe auch bereits Vereinen abgesagt, deren Angebote nicht in seine Planung passten. „Stadt, Fans, Stadion, Projekt, Schule für die Kinder - das muss alles passen“, erklärte Podolski.

Der 1. FC Köln scheint ohne Podolski zu planen

Ein Gespräch mit dem 1. FC Köln, für den er in der Jugend und als Profi 14 Jahre spielte, habe noch nicht stattgefunden. „Es wird das Treffen geben, und dann wird man weitersehen“, sagte Podolski vor ein paar Tagen noch. Sein Entdecker, der aktuelle Basel-Coach Marcel Koller, hatte zuletzt gegenüber dem SPORTBUZZER erklärt, dass "er in Köln allein durch seine Persönlichkeit natürlich eine Euphorie entfachen könnte. Wenn er auf dem Platz steht und gute Aktionen hat, ist das komplette Stadion mit dabei." Laut Express hat sich die Option, nochmal als Spieler für seinen Ex-Klub aufzulaufen jedoch erledigt.

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Podolski hätte sich eine Rolle beim FC vorstellen können, wie sie auch "Oldie" Claudio Pizarro bei Werder Bremen ausfüllt. Als Standby-Profi, mit einem Jahr für eineinhalb Jahre - der sich darüber hinaus auf seine Rolle danach im Verein vorbereiten könnte. Dafür wäre er sogar bereit gewesen, auf einen großen Teil seines Gehaltes zu verzichten. Der Klub scheint zumindest vorerst ohne ihn zu planen.

Podolski-Besuch in Malaysia

Am Mittwoch hatte Podolski Fotos von einem Besuch beim Club FC Johor Darul Ta'zim in Malaysia in den sozialen Netzwerken gepostet. "Er hat sich mit mir in Verbindung gesetzt und sein Interesse bekundet, zu uns zu wechseln. Er wird herkommen, um zu verhandeln", wurde Klub-Besitzer Tunku Ismail bei Asian Fox Sports zudem bereits zitiert, "derzeit können wir jedoch keine Entscheidung treffen, da wir die Ausländergrenze bereits erreicht haben. Es ist möglich, dass wir auch auf andere Weise zusammenarbeiten."