19. Januar 2020 / 06:57 Uhr

Bericht: Lukas Podolski unterschreibt bei Antalyaspor - Mit dem Privatjet von Köln in die Türkei

Bericht: Lukas Podolski unterschreibt bei Antalyaspor - Mit dem Privatjet von Köln in die Türkei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lukas Podolski zieht es wohl zurück in die Türkei zu Antalyaspor.
Lukas Podolski zieht es wohl zurück in die Türkei zu Antalyaspor. © imago images/Beautiful Sports
Anzeige

Nachdem sein Vertrag beim japanischen Klub Vissel Kobe ausgelaufen war, hatte sich Lukas Podolski meherere Optionen offen gehalten. Laut Express hat sich der 34-Jährige nun für eine Rückkehr in die Türkei entschieden. Bei Antalyaspor soll er noch am Sonntag einen Vertrag für eineinhalb Jahre unterschreiben. 

Anzeige

Am Samstagabend befeuerte ein Tweet von Lukas Podolski mal wieder die Spekulationen über die sportliche Zukunft des Weltmeisters von 2014. Zuletzt hatte er bereits einen Instagram-Post von seinem Besuch beim malaiischen Klub Johor Darul Ta’zim FC veröffentlicht, Klubverantwortliche bestätigten zudem Vertragsverhandlungen. Nun postete der 34-Jährige nur zwei Emojis: Ein Flugzeug und einen Skorpion. Und diesmal soll wirklich feststehen, wie es für "Poldi" weitergeht.

Anzeige

"Die Skorpione" lautet der Spitzname des türkischen Vereins Antayaspor, mit dem der Angreifer bereits in den letzten Tagen in Verbindung gebracht worden war. Der Klub von der Mittelmeerküste im Süden des Landes verpflichtete in der jüngeren Vergangenheit bereits prominente Spieler wie Samir Nasri, Jérémy Ménez oder Samuel Eto'o. Laut Express machte sich Podolski noch nach dem Spiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg, das der "Prinz" in seiner Loge im Rheinenergie-Stadion verfolgte, im Privatjet auf den Weg nach Antalya - wo er am Sonntag einen Vertrag unterschreiben soll. Dem Vernehmen nach für eineinhalb Jahre. Bilder der Boulevardzeitung „Hürriyet“ zeigten Poldi zudem bei der Ankunft am Flughafen des Badeorts Antalya inmitten begeisterter Fans.

Mehr vom SPORTBUZZER

Am Samstag hatte zudem Ex-Klub Vissel Kobe aus Japan offiziell bekanntgegeben, dass man den Vertrag mit dem früheren deutschen Nationalspieler nicht verlängern werde, der Kontrakt läuft damit zum 31. Januar aus. Bei seinem neuen Klub läuft die aktuelle Saison in der Süper Lig für Antalyaspor sportlich allerdings enttäuschend. Das Team aus der Millionenstadt Antalya liegt aktuell auf einem Abstiegsplatz in der Süper Lig. Podolski könnte im schwachen Angriff des Tabellen-16. wohl mit einem Stammplatz rechnen.

Podolski hätte sich Köln-Rückkehr vorstellen können

Podolski konnte in seiner Karriere bereits Erfahrungen mit dem türkischen Fußball sammeln. Der Weltmeister von 2014 verbrachte zwei Jahre bei Galatasaray Istanbul, in denen er 20 Tore in 56 Süper-Lig-Spielen erzielte. Eine Rückkehr nach Köln hatte sich nicht ergeben, obwohl sie sich der Stürmer gut hätte vorstellen können. Sein Entdecker, der aktuelle Basel-Coach Marcel Koller, hatte zudem zuletzt gegenüber dem SPORTBUZZER erklärt, dass "er in Köln allein durch seine Persönlichkeit natürlich eine Euphorie entfachen könnte. Wenn er auf dem Platz steht und gute Aktionen hat, ist das komplette Stadion mit dabei."

Podolski hätte gern eine Rolle beim FC eingenommen, wie sie auch "Oldie" Claudio Pizarro bei Werder Bremen ausfüllt. Als Standby-Profi, mit einem Vertrag für eineinhalb Jahre - der sich darüber hinaus auf seine Rolle danach im Verein vorbereiten könnte. Dafür wäre er sogar bereit gewesen, auf einen großen Teil seines Gehaltes zu verzichten. Nun geht es erst mal in die Türkei. Und eine Köln-Rückkehr wird anschließend sicherlich erneut zum Thema werden...