10. Januar 2022 / 11:01 Uhr

Lupo/Martini II: Spitzenreiter vermeldet Zugang und geht "jetzt immer voll auf Sieg"

Lupo/Martini II: Spitzenreiter vermeldet Zugang und geht "jetzt immer voll auf Sieg"

Florian Walter
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Als Spitzenreiter ins neue Jahr: Das Trainer-Gespann Hasan Dösemeci (r.) und Lennart Gutsche steht in der Abstiegsrunde mit Lupo/Martini Wolfsburg II gut da.
Als Spitzenreiter ins neue Jahr: Das Trainer-Gespann Hasan Dösemeci (r.) und Lennart Gutsche steht in der Abstiegsrunde mit Lupo/Martini Wolfsburg II gut da. © Britta Schulze/Boris Baschin
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Als Spitzenreiter überwintern: Lupo/Martini Wolfsburg II ist stark in die Abstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga gestartet, steht auf Platz eins - auch dank der angepassten Spielidee. In der Pause hat sich die Oberliga-Reserve nun noch einmal verstärkt.

Als Tabellenfünfter in der Vorrunde der Fußball-Bezirksliga Staffel C hat Lupo/Martini Wolfsburg II den Einzug in die Meisterrunde verpasst. Der Start in die Abstiegsrunde aber gelang, mit neun Punkten aus vier Spielen führen die Italiener die Tabelle an.

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Lupos Trainer-Duo Lennart Gutsche und Hasan Dösemeci freut sich über die Entwicklung des Teams, spricht über die Einbindung von Jugendspielern, verkündet einen Neuzugang und möchte zudem noch Danke sagen.

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Fazit und Ausblick

„Es ist schon schade, dass wir die Meisterrunde verpasst haben, aber auch kein Beinbruch“, sagt Dösemeci über die Vorrunde. Am Ende hätten Kleinigkeiten gefehlt, es habe zu viele Unentschieden gegeben, stimmen beide Trainer überein. Gutsche nennt als Beispiel das 3:3 am zweiten Spieltag gegen Türk Gücü Helmstedt: „Da kriegen wir den Ausgleich in der Nachspielzeit, diese Punkte fehlen dann“, so der Coach. Zähler fehlen sollen in der Abstiegsrunde am Ende nicht. Gutsche erklärt: „Wir wissen ja noch nicht, wie viele Teams absteigen. Deshalb wollen wir so früh wie möglich Punkte sammeln.“ Dafür habe man sogar die Spielidee leicht angepasst. Gutsche: „Wir geben uns nicht mehr mit einem Punkt zufrieden, gehen jetzt immer voll auf Sieg.“


Entwicklung

Neben den Ergebnissen spielt für das Trainergespann auch die Entwicklung der Mannschaft eine Rolle. Und die sei positiv, so Gutsche: „Die Spieler brauchten in der Vorbereitung ein paar Wochen, um sich an uns als Trainer und die Anforderungen zu gewöhnen, andersherum war es genauso.“ Gutsche weiter: „Seitdem haben sich die Jungs stetig gesteigert, vor allem was Einsatz und Trainingsbeteiligung angeht. Aktuell trainieren wir immer mit mehr als 20 Spielern, das ist top.“ Dösemeci freut sich vor allem über die Entwicklung im taktischen Bereich: „Da war ich mega überrascht, wie gut die Jungs das umsetzen. Unser Verhalten bei Gegnerdruck, das Gegenpressing oder das Doppeln der Gegenspieler, sind Bereiche, in denen wir enorme Fortschritte machen.“ Zudem sei die Stimmung in der Mannschaft hervorragend: „Wir haben eine super Geschlossenheit im Team, es gibt absolut keine Störenfriede“, berichtet Dösemeci.

Einbindung der U19

Ein wichtiges Augenmerk läge auf der Einbindung junger Spieler aus der eigenen Jugend. „Wir sind auch ein Ausbildungsteam. Ziel ist es, dass die U19-Akteure bei uns Erfahrungen sammeln können, um im besten Fall ein Thema für die erste Mannschaft zu werden“, erklärt Gutsche. Das funktioniere aktuell gut: „Wir haben stets fünf, sechs U19-Spieler im Training, mit Gabriel Schettino gehört ein A-Jugendlicher unserem Team mittlerweile fest an. Er ist bereits eine echte Bereicherung geworden.“

Personal

Neues gibt es auch in Sachen externe Zugänge: Arian Ademi von Landesligist TSC Vahdet Braunschweig schließt sich dem Team zur Rückrunde an und soll künftig die linke Seite beackern. „Wir sind froh, ihn hier begrüßen zu können. Er war bereits in der Jugend bei Lupo, kennt daher den Verein. Ich bin mir sicher, dass er für viel Furore sorgen kann“, so Gutsche. Verlassen wird den Klub hingegen Devin Krumm, er schließt sich dem WSV Wendschott an.

Das Dankeschön

Was Gutsche noch wichtig war: „Ein großer Dank geht an den ganzen Staff, der uns unsere Arbeit sehr erleichtert. Speziell Gabriell Callea als Team-Verantwortlicher und Betreuer Sebastian Gruppe nehmen uns Trainern viel ab und machen einen tollen Job.“