13. April 2019 / 19:28 Uhr

Lust gegen Frust: Oldenburger SV fertigt Preußen Reinfeld mit 5:1 ab

Lust gegen Frust: Oldenburger SV fertigt Preußen Reinfeld mit 5:1 ab

Andreas Oelker
Lübecker Nachrichten
Frust bei Reinfelds Trainer Michael Clausen, Freude beim Oldenburger SV. 
Frust bei Reinfelds Trainer Michael Clausen, Freude beim Oldenburger SV.  © Agentur 54°
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Der Oldenburger SV findet richtige Antwort auf 0:5-Klatsche der Vorwoche, Reinfeld spürt nun Phönix-Atem im Nacken.

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Nach einem Lattentreffer von Daniel Junge (7.) vereitelte Preußen-Keeper Jonas Marschner vor gut 250 Zuschauern weitere Großchancen des Spitzenreiters, war gegen Junges Distanztreffer zum 1:0 (27.) aber ebenso machtlos wie gegen das 2:0 durch einen abgefälschten Schuss von Mats Klüver (44.). Nach der hochverdienten Pausenführung markierten Danny Cornelius (46.) und Marvin Freund (52.) das 4:0, ehe Reinfelds Toptorjäger Kristof Rönnau für den Tabellenzweiten das 1:4 (56.) köpfte. Doch mit seinem zweiten Treffer stellte Cornelius (68.) an seinem 34. Geburtstag nach einem OSV-Konter den alten Abstand wieder her.

Auch sehr zur Freude seines Co-Trainers. Florian „Ebbe“ Albrecht bilanzierte nach dem Schlusspfiff hochzufrieden: „Das war genau die richtige Reaktion auf unsere 0:5-Klatsche beim 1. FC Phönix. Und heute hat Reinfeld die Rolle übernommen, die wir am letzten Samstag in Lübeck spielen mussten.“

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Preußen-Coach Michael Clausen räumte zerknirscht ein: „Das war ganz sicher kein gutes Spiel von uns und eine klar verdiente Niederlage. Wir haben uns zu sehr von der OSV-Spielweise beeindrucken lassen und zudem mindestens drei vermeidbare Gegentreffer kassiert. Bis auf die kurze Phase nach dem 1:4 war das einfach zu wenig.“

Und mit einem Blick auf die Tabelle fügte er hinzu: „Ich gehe davon aus, dass Phönix in Schackendorf gewinnt und nach Punkten mit uns gleichzieht. Trotzdem wollen wir dann natürlich im Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei und die Oberliga-Relegation am Ende die Nase vorn haben . . .“ 

Oldenburg: Höfs – Cornelius (82. Schröder), Freund, Klüver (72. Severin), Bork (70. Kaps), Brauer, Junge, B. Wölk, Irmler, K. Wölk, Janner.

Reinfeld: Jonas Marschner – Witten, Rönnau, Vogel, Schröder, Jonathan Marschner, Heinze (65. Dankert), Böckelmann, Decker (46. Treichel), Grimm, Lie (80. Thiel)

Oldenburger SV - SV Preußen Reinfeld (5:1)

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