18. April 2021 / 15:18 Uhr

LVZ-Chefreporter Guido Schäfer: Geht Julian Nagelsmann wären RB "die Innereien entrissen"

LVZ-Chefreporter Guido Schäfer: Geht Julian Nagelsmann wären RB "die Innereien entrissen"

Nico Schmook
Märkische Allgemeine Zeitung
LVZ-Chefreporter Guido Schäfer stand im SpiO-Talk Moderator Tom Scheunemann Rede und Antwort. 
LVZ-Chefreporter Guido Schäfer stand im "SpiO-Talk" Moderator Tom Scheunemann Rede und Antwort. 
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Der RB-Experte stand am Sonntagmittag im „SpiO-Talk“ MDR-Moderator Tom Scheunemann Rede und Antwort. Das alles beherrschende Thema war natürlich Julian Nagelsmann und seine sportliche Zukunft in der Messestadt. 

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Leipzig. Wohl kaum ein anderes Thema wird in Fußball-Deutschland derzeit so heiß diskutiert wie die Frage nach der Flick-Nachfolge bei Bayern München. Nachdem der Nationaltrainer in spe (dafür spricht derzeit vieles) im Anschluss an das Spiel beim VFL Wolfsburg bekräftigte, er wolle seinen Vertrag nicht erfüllen, ist die Frage in jeder Talkshow, in jedem Interview und in jeder Highlight-Show zum Thema Nummer Eins geworden. So auch im „SpiO-Talk“ des MDR, bei dem LVZ-Chefreporter und RB-Experte Guido Schäfer zu Gast war. Im dreißigminütigen Gespräch mit Moderator Tom Scheunemann ging es vor allem um die Frage, ob RB-Trainer Julian Nagelsmann nun wirklich Bayern-Coach werden könnte und wer dafür in Leipzig demnächst auf der Trainerbank sitzen könnte.

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Für Schäfer ist die Sache klar, wie das Thema auf die optimalste Weise geklärt werden soll. So sollen die Münchener im Sommer Ex-RB-Trainer Ralf Rangnick holen. Nach zwei, drei Jahren, in denen die Roten Bullen wohlmöglich noch ein, zwei Titel holen, wäre dann die Zeit reif für Nagelsmann und den Wechsel zum Rekordmeister. Klar ist jedoch auch: Einzig und allein Julian Nagelsmann wird am Ende die Entscheidung treffen. Doch für LVZ-Reporter Guido Schäfer steht auch fest: Geht der noch 33-Jährige zu Bayern München, wären RB damit „die Innereien entrissen.“

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Kandidaten, die bei einem Abgang, als Nagelsmann-Nachfolge in den Fokus rücken könnten, gibt es für den Ex-Profifußballer reichlich. Roger Schmidt, Ex-Trainer von RB Salzburg, könnte es machen, Oliver Glasner wäre auch möglich, oder eben der derzeitige Chefcoach von RB Salzburg, Jesse Marsch. „Er ist ein toller Typ und wäre ohne Frage die beste Lösung, die Oliver Mintzlaff präsentieren könnte“, urteilt Schäfer über den US-Amerikaner, der vor drei Jahren auch schon einmal als Co-Trainer am Cottaweg arbeitete. „Vielleicht wäre es auch mal gut, wenn ein Trainer kommen würde, der nicht so unglaublich hohe taktische Ansprüche hat wie Julian Naglesmann. Getreu dem Motto: Weniger ist mehr“, fügt der RB-Kenner noch hinzu. Und sollte in Zukunft noch ein Co-Trainer gesucht werden, hat Guido Schäfer auch eine Idee. „Ich stünde bereit und wäre dann vor allem für das Zwischenmenschliche da.“