11. März 2022 / 16:38 Uhr

Machbare Gegner für den FSV Admira 2016 und Dahlewitz

Machbare Gegner für den FSV Admira 2016 und Dahlewitz

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Abwehr von Tabellenführer FSV Admira 2016 muss auch im Spiel am Sonntag gegen den Zellendorfer SV kompakt stehen, damit es gegen das Ligaschlusslicht keine unangenehme Überraschung gibt. 
Die Deckung vom FSV Admira 2016 muss auch gegen den Zellendorfer SV am Sonntag kompakt stehen. © Oliver Schwandt/Archiv
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Spitzenteams mit lösbaren Aufgaben bei ihren Nachholpartien am Sonntag.

Fast vier Monate nach dem letzten Pflichtspiel, am 21. November 2021 wurde in der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming der 14. Spieltag ordnungsgemäß durchgeführt, finden am Sonntag um 14 Uhr drei Nachholpartien statt. Bei diesen drei Begegnungen greifen gleich drei der in der Tabelle auf den ersten fünf Plätzen stehenden Teams ins Spielgeschehen ein. So empfängt Tabellenführer FSV Admira 2016 (35 Punkte) das bisher sieglose Ligaschlusslicht Zellendorfer SV (2). Verfolger SV Blau-Weiß Dahlewitz (34) hat die Brandenburgliga-Reserve des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (29) zu Gast. In der dritten und letzten Begegnung trifft der SV Teupitz/Groß Köris (17) auf den SV Grün-Weiß Großbeeren (21).

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Wenn alle ausstehenden Nachholpartien absolviert sind, dann soll am 10. April in zwei Playoff-Runden die Saison zu Ende gespielt werden. In der ersten treffen die ersten acht Ligateams jeweils einmal aufeinander und in der zweiten die Mannschaften von Rang 9 bis 16. Kein wirkliches Verständnis für diesen Modus zeigt zum Beispiel Schulzendorf-Coach Christian Schneemann. „Ich verstehe diesen Modus wirklich nicht, weil man bei Playoffs bekanntlich ja mit null Zählern anfängt. Das ist bei uns aber nicht so, da die Teams ihre bisher erzielten Punkte mitnehmen. Da hätte man die Saison auch bereits vor einigen Wochen, wie es zum Beispiel der Fußballkreis Havelland vormachte, ganz regulär zu Ende spielen können. Wir konnten ja in den vergangen Wochen auch Testspiele bestreiten“, wundert er sich über diese für ihn nicht nachvollziehbare Entscheidung, die Serie mit Playoff-Partien zu beenden.

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FSV Admira 2016 (1. Platz, 35 Punkte) – Zellendorfer SV (2., 2). Als haushoher Favorit gehen die Gastgeber auf dem Sportplatz in Ragow ins Match. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht“, sagt FSV-Admira-Trainer Stefan Eggert, der mit der Vorbereitung seines Teams nicht so wirklich zufrieden war. „Aufgrund der schlechten Witterung konnten wir nicht so trainieren, wie ich es mir gewünscht hätte. Wir haben ja nur Rasenplätze zur Verfügung und können nicht auf Kunstrasen ausweichen“, sagt er. Eggert hatte geplant, nur Testspiele gegen höherklassige Teams durchzuführen. „Diese Idee musste ich verwerfen, weil in der Landesklasse schon vor einigen Wochen mit den Punktspielen gestartet wurde. Im Endeffekt war ich dann doch noch froh, dass wir wenigstens gegen den Landesligisten SG Phönix Wildau, die A-Jugend-Mannschaften von Fürstenwalde und Miersdorf/Zeuthen sowie gegen den VfB Trebbin II testen konnten.“ Zugleich gibt er das Ziel für den Rest der Serie aus: „Wir wollen am Ende ganz oben stehen. Dafür werden wir jedenfalls alles reinhauen.“

SV Blau-Weiß Dahlewitz (2., 34) – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II (5., 29). Keine Angst vor einem Spitzenteam der Kreisoberliga hat Eintracht-Trainer Thomas Jacob im Vorfeld der Begegnung. „Dahlewitz gehört zu den Topteams der Liga und ein Match bei denen ist immer sehr schwer zu bestreiten. Sie verteidigen stark und sind nach vorne immer gefährlich. Wir haben uns auf alle Fälle bestmöglich auf den Gegner vorbereitet. Ob es am Ende genügt, um dort etwas mitzunehmen, wird das Spiel am Sonntag zeigen.“ Er und seine Spieler freuen sich jedenfalls auf das erste Pflichtspiel im neuen Jahr. „Nach fast vier Monaten Pause sind natürlich alle Akteure heiß, endlich wieder um Punkte gegen den Ball zu treten. Die Vorbereitung auf die Wiederaufnahme der Fußballspiele verlief gut und alle freuen sich auf das Spiel beim SV Blau-Weiß“, sagt er.

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SV Teupitz/Groß Köris (9., 17) – SV Grün-Weiß Großbeeren (8., 21). In der Winterpause mussten die Gastgeber den Abgang von Top-Stürmer Marcel Kranz zur SG Wacker Oderin verkraften. Ansonsten ist die Mannschaft komplett zusammengeblieben. „Unsere Vorbereitung auf den scharfen Start verlief aus meiner Sicht wirklich gut. Wir konnten gegen den SV Blau-Weiß Dahlewitz im letzten Testspiel eine starke Leistung abrufen“, konstatiert SV-Trainer Christian Stiehl, „wir wollen jetzt in den drei Nachholspielen unsere Position festigen, um dann in den Playoffs unseren Zuschauern hoffentlich viele gute und spannende Spiele bieten zu können.“

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