08. November 2020 / 18:42 Uhr

Mai-Bruderduell im DFB-Pokal: Dynamo Dresden trifft auf Darmstadt 98

Mai-Bruderduell im DFB-Pokal: Dynamo Dresden trifft auf Darmstadt 98

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Die nächste Runde im DFB-Pokal steht in den Vorweihnachtstagen an.
Die nächste Runde im DFB-Pokal steht in den Vorweihnachtstagen an. © dpa
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Die Sportgemeinschaft darf in der zweiten Pokalrunde zu Hause gegen Darmstadt 98 ran. Die Dresdner hätte es schlimmer treffen können, gegen den Zweitligisten aus Hessen ist der Drittligist trotzdem Außenseiter.

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Dresden. In der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals bekommt es Drittligist Dynamo Dresden mit dem SV Darmstadt 98 aus der 2. Bundesliga zu tun. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend. Die Partie wird am 22. oder 23. Dezember im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion ausgetragen.

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Damit kommt es auch zu einer Neuauflage des Duells zwischen Dynamo Dresdens Kapitän Sebastian Mai und seinem Bruder Lars-Lukas, der seit Saisonbeginn leihweise in Diensten der Südhessen steht. Die beiden Innenverteidiger sind gebürtige Dresdner und wurden bei den Schwarz-Gelben augebildet. Im Vorjahr hatte der nunmehr 20-jährige Lars-Lukas Mai als Spieler von Bayern München II beide Drittligapartien gegen den sechs Jahre älteren „Basti“, seinerzeit beim Halleschen FC unter Vertrag, gewonnen.

Mehr zur SGD

Ebenfalls für die „Lilien“ spielen mit Erich Berko und Tobias Kempe noch zwei weitere Ex-Dynamos. In der vergangenen Saison hatte sich die SGD mit den Darmstädtern noch in der 2. Bundesliga gemessen. Die Hinrundenpartie im August 2019 endete 0:0, das Rückrundenspiel entschied Darmstadt Anfang Februar 2020 mit 3:2 in Dresden für sich. Damals war Simon Makienok bei seinem SGD-Debüt nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung mit einer Roten Karte vom Platz geflogen.

Dynamo hatte sich durch einen 4:1-Überraschungserfolg gegen Zweitligist Hamburger SV für die zweite Runde qualifiziert. Yannick Stark, Robin Becker, Christoph Daeferner und Sebastian Mai hatten für die Hausherren getroffen. "Berühmtheit" erlangte die Begegnung allerdings durch einen Vorfall nach Abpfiff. Ex-Dynamo Toni Leistner, aktuell in Diensten des HSV, stürmte auf die Tribüne, nachdem er von einem Fan beledigt worden war, und attackierte diesen. Das DFB-Sportgericht sperrte Leistner im Anschluss für je zwei Liga- und zwei Pokalpartien und verhängte eine Geldstrafe von 6000 Euro.