19. Februar 2022 / 21:15 Uhr

"Eine Macht im Strafraum": Köln feiert Matchwinner Anthony Modeste nach Joker-Tor gegen Frankfurt

"Eine Macht im Strafraum": Köln feiert Matchwinner Anthony Modeste nach Joker-Tor gegen Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Anthony Modeste avancierte mit seinem Treffer gegen Frankfurt zum Matchwinner.
Anthony Modeste avancierte mit seinem Treffer gegen Frankfurt zum Matchwinner. © Getty (Montage)
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Der 1. FC Köln sprang dank Matchwinner Anthony Modeste und einem Erfolg gegen Eintracht Frankfurt auf Platz sechs des Klassements und mischt im Rennen um das internationale Geschäft mit. Trainer Steffen Baumgart und Torhüter Timo Horn lobten die Qualitäten ihres Torjägers.

Es war eine Geschichte, wie vorher geschrieben: Nachdem Anthony Modeste zuletzt mit Corona ausgefallen war, wechselte Köln-Trainer Steffen Baumgart seinen in den Kader zurückgekehrten Angreifer gegen Eintracht Frankfurt eine halbe Stunde vor Schluss beim Spielstand von 0:0 ein. In einem zuvor zähen Spiel machte der 33-Jährige den Unterschied: Im Anschluss an einen Fehlpass von Frankfurt-Profi Daichi Kamada war der Stürmer zur Stelle und vollendete in Torjägermanier durch die Beine von SGE-Keeper Kevin Trapp zum 1:0-Siegtreffer (84.). "Das macht er einfach stark. Vielleicht hat er sogar ein bisschen Glück, weil der Gegner ihm den Ball ein bisschen vorlegt", resümierte Coach Baumgart die spielentscheidende Szene am Sky-Mikrofon.

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Der Köln-Trainer hatte lange gewartet, bis er seinen erfolgreichsten Torschützen (nun 15 Saisontore) in die Partie brachte. Dies sah er auch im Nachhinein nicht als Fehler an: "So wie Tony reingekommen ist, hat er gleich gezeigt, dass er da ist. Trotzdem ist die Entscheidung richtig gewesen", sagte Baumgart und verwies auf die gute Leistung von Stürmer Sebastian Andersson, der dann für Modeste weichen musste. "Dadurch hat es Tony dann auch leichter gehabt", erklärte der FC-Coach.

Der Torjäger selbst zeigte sich ebenso zufrieden mit der eigenen Darbietung, dämpfte trotz des Sprungs auf Platz sechs und nur noch zwei Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz aber die Erwartungen. "Ich bin so lange in Köln. Und ich weiß, wie es ist. Wenn du zwei Spiele gewinnst, träumen die Leute von der Champions League", sagte der 33-Jährige. "Wir müssen dran bleiben." Diese Saison laufe es "bei mir richtig gut, aber ich muss mich auch bei der Mannschaft und meinem Trainer bedanken", fügte er an: "Ohne meine Mannschaft kann ich nichts machen."

Aktuell sieht er die Kölner jedoch auf einem guten Weg. "Jeder hat Spaß uns zuzugucken und man muss im Leben Spaß haben", sagte Modeste, der auch von Keeper Timo Horn ein positives Zeugnis ausgestellt bekam. "Er ist ein Garant für unsere Siege. Im Strafraum ist er sowieso eine Macht und schwer zu verteidigen." Der Stürmer sendete damit ein klares Empfehlungsschreiben für einen Startelfplatz in der kommenden Woche. Da geht es für die Kölner mit einem Auswärtsspiel bei Schlusslicht Greuther Fürth weiter. Wohl mit Modeste in der Anfangsformation: "Wir wissen seine Qualität. Wenn alles normal läuft, ist er nächste Woche wieder von Anfang an dabei", verriet Trainer Baumgart.

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