20. März 2022 / 18:23 Uhr

"Macht mich ein bisschen sauer": Stimmen zu RB Leipzigs 0:0 gegen Eintracht Frankfurt

"Macht mich ein bisschen sauer": Stimmen zu RB Leipzigs 0:0 gegen Eintracht Frankfurt

Tim Niklas Herholz
Leipziger Volkszeitung
Leipzigs Christopher Nkunku scheitert (M.) an Frankurts Torwart Kevin Trapp.
Leipzigs Christopher Nkunku scheitert (M.) an Frankurts Torwart Kevin Trapp. © dpa
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Erstmals seit November durfte RB Leipzig sein Stadion wieder voll auslasten. Die Fans sahen gegen Eintracht Frankfurt viele Chancen ihrer Mannschaft, aber keine Tore. Wir haben nach dem Abpfiff erste Reaktionen von Spielern und Trainern gesammelt.

Leipzig. Trotz großer Kulisse und zahlreicher Chancen hat RB Leipzig die Patzer der Konkurrenz nicht genutzt und stagniert im Kampf um die Champions League. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco kam am Sonntag in der Fußball-Bundesliga vor 43.058 Zuschauern gegen ein harmloses Eintracht Frankfurt nicht über ein 0:0 hinaus. Damit verpasste es RB, sich von Freiburg und Hoffenheim abzusetzen, die ihre Spiele am Samstag ebenfalls nicht gewonnen hatten. Die Hessen verbesserten sich auf Tabellenplatz acht.

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Leipzig erhöhte im Verlauf der ersten Hälfte stetig den Druck und gewährte der Abteilung Gewaltschuss zwei Versuche. Mohamed Simakans Schuss aus 20 Metern (26.) lenkte Eintracht-Torwart Kevin Trapp irgendwie noch an den Pfosten. Beim Versuch von Konrad Laimer aus ähnlicher Distanz war Trapp nicht mehr dran, doch schließlich bewahrte ihn die Latte vor dem Rückstand. Der Treffer fiel dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach einem Konter, doch Christopher Nkunku befand sich im Abseits.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Benjamin Henrichs (RB Leipzig): Am Ende müssen wir uns selber die Vorwürfe machen. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt. Mit den Chancen, die wir hatten, hätten wir mindestens ein Tor machen müssen. Das müssen wir uns ankreiden. Wenn man das Spiel sieht, kann Frankfurt mit dem Punkt gut leben, für uns ist das bitter. Wir haben uns mehr vorgestellt und haben auch gut gespielt. Aber im Endeffekt ist das egal. Wenn man die Tore nicht macht, geht es halt 0:0 aus. Wir haben ein gutes Spiel gespielt, aber müssen dann die Tore machen. Zur Galerie
Benjamin Henrichs (RB Leipzig): "Am Ende müssen wir uns selber die Vorwürfe machen. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt. Mit den Chancen, die wir hatten, hätten wir mindestens ein Tor machen müssen. Das müssen wir uns ankreiden. Wenn man das Spiel sieht, kann Frankfurt mit dem Punkt gut leben, für uns ist das bitter. Wir haben uns mehr vorgestellt und haben auch gut gespielt. Aber im Endeffekt ist das egal. Wenn man die Tore nicht macht, geht es halt 0:0 aus. Wir haben ein gutes Spiel gespielt, aber müssen dann die Tore machen." ©

Nach dem Wechsel stieg die Aufregung nur kurz, als Dani Olmo (46.) im Strafraum zum Abschluss kam. Doch der Schuss des spanischen Nationalspielers, der in der Startelf den Vorzug vor dem zuletzt überragenden Emil Forsberg erhalten hatte, war zu harmlos. Danach blieb die Eintracht offensiv zwar weiter zögerlich, aber defensiv enorm gut organisiert. Leipzig hatte zunehmend Probleme, seine Überlegenheit in Möglichkeiten umzuwandeln.

Tedesco erkannte das Problem, tauschte den offensiv unauffälligen Spielmacher Kevin Kampl gegen Forsberg aus. Das zahlte sich fast umgehend aus. Nkunku schickte Laimer (63.), der allein auf Trapp zuhetzte - doch der Frankfurter zeigte einmal mehr einen starken Reflex. Leipzig drückte weiter erfolglos, also reagierte Tedesco erneut. In Yussuf Poulsen stellte er einen Brecher in den Angriff, nahm dafür André Silva vom Platz. Der frühere Frankfurter erlebte wie schon im Hinspiel einen persönlich enttäuschenden Arbeitstag gegen seinen Ex-Club. Der wurde für RB dann fast doch noch erfreulich, als Lucas Tuta Nkunku (78.) den Ball per Kopf in den Lauf legte, doch der Franzose schloss zu überhastet aus 20 Metern ab.

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Mit: Tom Bachmann, dpa

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