25. Juli 2019 / 10:28 Uhr

Bericht: Machtkampf um das DFL-Präsidium – Bayern/Dortmund-Besetzung soll verhindert werden

Bericht: Machtkampf um das DFL-Präsidium – Bayern/Dortmund-Besetzung soll verhindert werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jan-Christian Dreesen (o. l., FC Bayern), Andreas Rettig (FC St. Pauli, u. l.), DFL-Geschäftsführer Christian Seifert (M.) und Hans-Joachim Watzke (r.).
Jan-Christian Dreesen (o. l., FC Bayern), Andreas Rettig (FC St. Pauli, u. l.), DFL-Geschäftsführer Christian Seifert (M.) und Hans-Joachim Watzke (r.). © imago images / Sven Simon
Anzeige

Die kleineren Teams in der Bundesliga befürchten, dass sie durch die Besetzung des DFL-Präsidiums mit weiteren Top-Klub-Vertretern bei der Verteilung der TV-Gelder zu kurz kommen. Daher soll von den Kandidaten Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund und Jan-Christian Dreesen vom FC Bayern nur einer einen Platz im DFL-Präsidium bekommen.

Anzeige

Wenn es um die Verteilung der TV-Milliarden in der Bundesliga geht, hat das DFL-Präsidium darüber zu entscheiden, wer wie viel Geld bekommt. Und: Vor der Generalversammlung am 21. August in Berlin, wo die 36 deutschen Profiklubs zusammenkommen, ist laut einem Bericht der Bild ein Machtkampf entbrannt. Hintergrund ist dabei die Zusammensetzung des neunköpfigen DFB-Präsidiums.

Anzeige

Erkennst du dein Bundesliga-Stadion?

Erkennst du dein Bundesliga-Stadion? Zur Galerie
Erkennst du dein Bundesliga-Stadion? ©

Noch sind zwei Plätze zu besetzen, auf die sich allerdings fünf Kandidaten bewerben. Gewählt werden sie von von den 18 Bundesligisten. Eine große Anzahl der (kleineren) Klubs wollen nun verhindern, dass die beiden Plätze von den kandidierenden Hans-Joachim Watzke, BVB-Boss, und Jan-Christian Dreesen, Bayern-Vorstand, besetzt werden. Sie befürchten, dass die Verteilung der TV-Gelder andernfalls weiter zu Gunsten der Topteams erfolgt. Laut Bild hat also nur einer der beiden Anwärter eine Chance.

Rettig versuchte Watzke als Peters-Gegenkandidaten zu mobilisieren

Als darum ging, dass Peter Peters von Schalke 04 zum Stellvertreter von Geschäftsführer Christian Seifert werden soll, versuchten 16 Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga bereits, den Vorgang zu verhindern. St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig versuchte laut Bild sogar Dortmunds Watzke als möglichen Gegenkandidaten zu mobilisieren - vergeblich. Peters wird als Vertreter ebenfalls den Topklubs zugeordnet.

Fortsetzung folgt...